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Brady Tkachuk äußert sich erstmals ausführlich zu seinem Blockbuster-Trade von den Ottawa Senators zu den Florida Panthers. Entgegen vieler Spekulationen stand bei der Entscheidung des 26-jährigen Eishockey-Stars nicht die familiäre Wiedervereinigung mit seinem Bruder Matthew im Vordergrund, sondern die reale Chance auf den Stanley Cup.

Klare Ansage im Podcast: Titelhunger vor Familie

Der Wechsel des ehemaligen Kapitäns der Ottawa Senators sorgte am Wochenende in der NHL für ein regelrechtes Beben. Schnell kursierte die Annahme, der Angreifer habe einen Trade nach Sunrise erzwungen, um endlich an der Seite seines älteren Bruders auflaufen zu können. Selbst Steve Staios, General Manager in Ottawa, vermutete die Familienbande als Hauptantrieb für den Deal.

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Im gemeinsamen Podcast räumte der Neuzugang der Florida Panthers nun mit diesem Gerücht auf und richtete deutliche Worte an seinen zwei Jahre älteren Bruder: „Ich habe diese Entscheidung getroffen, ohne dich mit einzubeziehen. Es ging mir nicht um dich.“ Vielmehr reizte den physisch starken Flügelstürmer die Dominanz der Franchise aus dem Sonnenstaat.

Florida Panthers als ultimatives Meister-Team

Der eigentliche Grund für den Tapetenwechsel ist rein sportlicher Natur. Die Panthers krönten sich 2024 und 2025 zum Champion und etablierten sich als absolutes Powerhouse der Liga. „Jedes Mal, wenn wir gegen euch gespielt haben, dachte ich mir: Heiliger Bimbam, dieses Team ist unglaublich und hat jedes Jahr die Chance, den Stanley Cup zu gewinnen“, schwärmte der 26-Jährige mit Blick auf seine neue Mannschaft.

Schwerer Abschied aus Ottawa und ein überraschter Manager

Dennoch verlässt der US-Amerikaner die kanadische Hauptstadt nach acht intensiven Jahren nicht leichtfertig. Auf seiner Vorstellungs-Pressekonferenz am Dienstag betonte er, dass er viel Zeit zum Nachdenken gebraucht habe. Für ihn sei es nun schlicht an der Zeit für ein neues Kapitel in seiner Karriere.

Wie unverhofft der Transfer-Coup zustande kam, bestätigte auch Floridas General Manager Bill Zito. Als der Anruf aus Ottawa kam und die Verfügbarkeit des Power Forwards signalisiert wurde, fackelte Zito nicht lange. „Wenn ein Spieler wie er plötzlich verfügbar wird, tut man alles, was man kann, um solche Spieler zu verpflichten und sie in die Mannschaft zu integrieren“, erklärte der Manager. Selbst Matthew Tkachuk hatte eine echte Zusammenführung auf dem Eis zunächst nur für einen kaum greifbaren Traum gehalten.

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