Moritz Seider verstärkt deutsches Team bei Eishockey-WM in der Schweiz
Star-Verteidiger Moritz Seider gibt grünes Licht für die WM in der Schweiz, während sechs Berliner Meister zum Team stoßen.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startet am Freitagnachmittag um 16:20 Uhr gegen den Mitfavoriten Finnland in die Weltmeisterschaft 2026. Dabei muss die DEB-Auswahl den schmerzhaften Ausfall von NHL-Superstar Leon Draisaitl kompensieren. Laut TV-Experte Rick Goldmann liegt der Schlüssel zum Erfolg nun unweigerlich in einer starken Teamleistung.
Noch bei den Olympischen Winterspielen im Februar führte Draisaitl die deutsche Mannschaft als Kapitän auf das Eis. Bei der nun anstehenden WM wird der Ausnahmespieler der Edmonton Oilers jedoch schmerzlich vermisst. Für den ehemaligen Nationalspieler und heutigen TV-Experten Rick Goldmann kommt diese Entwicklung allerdings wenig überraschend. Gegenüber „Home of Sports“ verwies der 50-Jährige auf die anhaltenden Knieprobleme des Stürmers, die ihn bereits in der abgelaufenen Saison länger zu einer Pause zwangen.
Nach einem frühen Playoff-Aus in der nordamerikanischen Profiliga sei es laut Goldmann nur logisch, dass ein angeschlagener Akteur auf die WM-Teilnahme verzichtet, um seine Gesundheit nicht weiter zu riskieren. Dennoch bedauerte der Experte das Fehlen des 30-Jährigen, da man bei einem großen Turnier naturgemäß immer auf die stärksten Kräfte bauen möchte.
Auch wenn namhafte Größen wie Tim Stützle (Ottawa Senators) und JJ Peterka (Utah Mammoth) ebenfalls nicht im Kader stehen, muss Bundestrainer Harold Kreis nicht gänzlich auf nordamerikanische Expertise verzichten. Mit Torhüter Philipp Grubauer von den Seattle Kraken, dem formstarken Verteidiger Moritz Seider (Detroit Red Wings) sowie den Angreifern Lukas Reichel (Boston Bruins) und Josh Samanski (Edmonton Oilers) stoßen vier gestandene NHL-Profis zum Aufgebot.
Dieses Quartett soll nun vorangehen, um die jüngsten Rückschläge der DEB-Auswahl vergessen zu machen. Sowohl das Vorrunden-Aus bei der vergangenen Weltmeisterschaft als auch die deutliche 2:6-Niederlage im Olympia-Viertelfinale gegen die Slowakei haben Spuren hinterlassen. Rick Goldmann blickt dennoch zuversichtlich auf das Auftaktspiel gegen die starken Finnen. Er ist fest davon überzeugt, dass die aktuelle Mannschaft über den nötigen Charakter verfügt, um Ausfälle durch unermüdliche Arbeitsmoral und vollen Einsatz aufzufangen, ohne dabei die spielerische Qualität aus den Augen zu verlieren.
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