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Die kanadische Eishockey-Nationalmannschaft hat ihr erstes Spiel bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz erfolgreich gestaltet. In einem packenden Duell besiegten die Olympia-Zweiten das Team aus Schweden mit 5:3. Durch den hart umkämpften Auftaktsieg übernehmen die Nordamerikaner mit drei Zählern vorerst die Tabellenführung in der Gruppe B, während die Skandinavier punktelos am Tabellenende rangieren.

Starkes Schlussdrittel bringt die Entscheidung

Nach vierzig gespielten Minuten deutete alles auf einen echten Eishockey-Krimi hin. Mit einem 3:3-Unentschieden gingen beide Mannschaften in die zweite Drittelpause. Doch die kanadische Auswahl kam mit deutlich mehr Elan aus der Kabine. Bereits in der 44. Minute belohnte Connor Brown die Offensivbemühungen seines Teams und brachte die Ahornblätter mit 4:3 in Führung. Die Schweden, immerhin WM-Dritte des Jahres 2025, taten sich in der Folge schwer, dem wachsenden Druck und der starken Spielkontrolle der Nordamerikaner entscheidend entgegenzuwirken.

Zaubertor von Cozens zieht den Schweden den Zahn

Für das absolute Highlight der Partie sorgte schließlich Dylan Cozens in der 53. Spielminute. Bei einem schnell vorgetragenen Konter bewies der Stürmer seine ganze Klasse, zog im Fallen mit der Rückhand ab und beförderte den Puck spektakulär zum 5:3 ins Netz. Es war die viel umjubelte Vorentscheidung.

Obwohl die Skandinavier in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten und Torhüter Magnus Hellberg für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahmen, hielt die kanadische Defensive stand. Das Aufbäumen der Schweden blieb unbelohnt, da weder Lucas Raymond noch Otto Stenberg bei ihren Rebounds die nötige Präzision fanden und der kanadische Verteidiger Dylan DeMelo in höchster Not klärte. Eine späte Strafzeit für den Schweden Albert Johansson mit der Schlusssirene war letztlich nur noch eine Randnotiz in einem intensiven WM-Eröffnungsspiel.

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