Olympia-Viertelfinale: Deutschland will gegen Slowakei ins Halbfinale stürmen
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Das Hoffen und Bangen hat ein trauriges Ende: Kevin Fiala hat sich bei den Olympischen Winterspielen eine schwerwiegende Verletzung zugezogen. Wie nun bestätigt wurde, erlitt der 29-jährige Stürmer der Los Angeles Kings mehrere Brüche im linken Unterschenkel und fällt damit für den Rest der laufenden Saison aus.
Die Diagnose gleicht einem Albtraum für den Schweizer Eishockey-Nationalspieler und seinen NHL-Arbeitgeber. Unmittelbar nach dem Vorfall wurde der Offensivspieler nach Mailand gebracht, wo er sich bereits einem operativen Eingriff unterziehen musste. Die Los Angeles Kings bestätigten mittlerweile, dass die NHL-Hauptrunde, die am 16. April endet, für ihren Leistungsträger definitiv gelaufen ist. Ob Fiala rechtzeitig zu den Playoffs wieder fit sein könnte, ist angesichts der Schwere der Verletzung mehr als fraglich.
Das Unglück ereignete sich am Freitagabend während der deutlichen 1:5-Niederlage der Schweiz gegen Kanada. In einer unglücklichen Szene prallte der Eidgenosse mit Tom Wilson von den Washington Capitals zusammen. Die Bilder ließen sofort Schlimmes erahnen: Fiala konnte das Eis nicht mehr aus eigener Kraft verlassen und musste unter Schmerzen auf einer Trage abtransportiert werden.
Der Unfallverursacher zeigte sich nach dem Spiel sichtlich geschockt. "Es tut mir furchtbar leid. Ich sende ihm und seiner Familie meine besten Wünsche, ich bete für ihn", wurde Wilson zitiert. Der Kanadier betonte die Tragik des Moments: "Man möchte nie, dass ein Spieler ausfällt, vor allem nicht bei so einem Turnier. Das ist bitter für das Land und die Mannschaft."
Trotz der schmerzhaften Diagnose und dem abrupten Ende seines olympischen Traums zeigte sich der Ex-Wild-Spieler kämpferisch. Auf Instagram teilte er ein Bild aus dem Krankenhaus und richtete sich direkt an seine Fans und Teamkollegen:
"Nicht das Ende, das ich mir für meine erste Olympiade vorgestellt habe. Vielen Dank an alle, dass ihr euch gemeldet habt. Ich schätze die Unterstützung wirklich", schrieb der 29-Jährige und fügte motivierende Worte an die "Nati" hinzu: "Größtes Glück für mein Team Schweiz, holt sie euch!"
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