Olympia-Viertelfinale: Deutschland will gegen Slowakei ins Halbfinale stürmen
Das DEB-Team steht im Olympia-Viertelfinale vor einer großen Chance. Gegen die Slowakei wollen Leon Draisaitl und Moritz Seider den Einzug...
Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat sich gegen Olympia-Gastgeber Italien souverän durchgesetzt. Mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg löste das Team von Nationaltrainer Patrick Fischer das Ticket für die Runde der letzten Acht. Dort wartet nun eine echte Bewährungsprobe: Die Nati trifft auf die Finnen, die sich als Sieger der Gruppe A bereits direkt qualifiziert hatten.
Schon vor dem ersten Bully gab es positive Signale aus dem Schweizer Lager: Verteidiger Andrea Glauser kehrte nach überstandener Verletzung zurück und verstärkte die Defensive an der Seite von Tim Berni. Weiterhin verzichten mussten die Eidgenossen auf Denis Malgin, bei dem jedoch – anders als beim NHL-Star Kevin Fiala – eine Rückkehr im weiteren Turnierverlauf noch im Bereich des Möglichen liegt.
Auf dem Eis ließen die Schweizer keine Zweifel aufkommen. Nur gut eine Minute war gespielt, als Philipp Kurashev von den San Jose Sharks die frühe Führung markierte. Die Dominanz setzte sich nahtlos fort: Noch bevor die Italiener ihren ersten Torschuss abgeben konnten, erhöhte Kapitän Roman Josi (Nashville Predators) im Powerplay auf 2:0. Die Weichen waren früh auf Sieg gestellt.
Trotz der klaren Verhältnisse blieb das Ergebnis lange Zeit knapper, als es der Spielverlauf vermuten ließ. Die Gastgeber kamen zwar gelegentlich zu offensiven Aktionen, doch die tonangebende Mannschaft blieb die Schweiz. Dass die Führung nicht schon früher deutlicher ausfiel, lag vor allem an einem Mann: Damian Clara.
Der italienische Schlussmann wuchs regelrecht über sich hinaus und trieb die Schweizer Stürmer mit insgesamt 48 Saves zur Verzweiflung. Besonders in Unterzahl zeigte der Goalie starke Paraden und hielt sein Team so lange wie möglich im Spiel.
Erst im Schlussdrittel fiel die endgültige Entscheidung. In der 46. Minute nutzte Nico Hischier (New Jersey Devils) eine weitere Überzahlsituation und traf zum 3:0-Endstand. Damit war der Einzug ins Viertelfinale auch rechnerisch in trockenen Tüchern. Zwar verpasste es die Fischer-Truppe, den Sieg angesichts der Chancenanzahl noch höher zu gestalten, doch das Primärziel wurde souverän erreicht.
Der Blick richtet sich nun auf den kommenden Mittwoch. Um 16:40 Uhr stehen die Schweizer im Viertelfinale Finnland gegenüber – ein Duell, das den Eidgenossen alles abverlangen wird.
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