Bundesliga prüft Milliarden-Angebot von US-Finanzinvestor Apollo
Die Bundesliga prüft ein unaufgefordertes Milliarden-Angebot des US-Investors Apollo zur Finanzierung der Liga.
Der 1. FC Köln hat seinen Cheftrainer Lukas Kwasniok nach anhaltender sportlicher Talfahrt mit sofortiger Wirkung entlassen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurde der 44-Jährige am Tag nach dem turbulenten 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach über sein Aus informiert. Als Nachfolger soll der bisherige Co-Trainer René Wagner das Amt an der Seitenlinie übernehmen, um die kriselnde Mannschaft in der Bundesliga zu stabilisieren.
Obwohl sich Kwasniok nach dem kräftezehrenden Derby noch kämpferisch zeigte und betonte, er wolle mit allem, was er habe, um seinen Job kämpfen, zog die Vereinsführung nun offenbar die Reißleine. Sportchef Thomas Kessler hatte ein klares Bekenntnis zu seinem Übungsleiter bereits direkt nach Abpfiff vermieden und auf anstehende Beratungen verwiesen. Eine Krisensitzung der Kölner Gremien am Sonntagnachmittag besiegelte schließlich das Ende der Zusammenarbeit. Der Fußballlehrer, der erst vor der Saison vom SC Paderborn an den Rhein gewechselt war, muss ebenso gehen wie sein Assistent Frank Kaspari.
Die nackten Zahlen sprachen zuletzt deutlich gegen den Ex-Paderborner. Nach 29 Pflichtspielen an der Seitenlinie der Geißböcke steht ein magerer Punkteschnitt von exakt 1,0 zu Buche. Seit nunmehr sieben Bundesligaspielen wartet der Traditionsklub auf einen rettenden Dreier. In der Tabelle spitzt sich die Lage dramatisch zu: Die Kölner rutschen immer weiter ab und könnten je nach Ausgang der Sonntagsspiele sogar bis auf den Relegationsplatz durchgereicht werden. Dem entlassenen Coach winkt nach der vorzeitigen Trennung dem Vernehmen nach eine Millionenabfindung.
Nun soll der 37-jährige René Wagner neue Impulse setzen. Der bisherige Co-Trainer rückt in die erste Reihe vor und steht vor der enormen Herausforderung, der verunsicherten Mannschaft schnellstmöglich wieder Selbstvertrauen einzuhauchen. Eine offizielle Bestätigung des Vereins zu den Personalentscheidungen steht aktuell noch aus, gilt in Branchenkreisen jedoch als reine Formsache.
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