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Harry Kane weckt mit seinen herausragenden Leistungen bei der Weltmeisterschaft offenbar großes Interesse aus Saudi-Arabien. Der Spitzenklub Al Hilal hat laut übereinstimmenden Medienberichten erste Kontakte zum Management des englischen Nationalspielers geknüpft, um einen sensationellen Transfer vom FC Bayern München auszuloten.

Top-Form bei der WM weckt Begehrlichkeiten

Im Trikot der englischen Nationalmannschaft macht Harry Kane bei der aktuellen Weltmeisterschaft genau dort weiter, wo er in der Bundesliga aufgehört hat. Der Weltklasse-Stürmer trifft am laufenden Band und führt sein Team am kommenden Mittwoch in das mit Spannung erwartete WM-Halbfinale gegen Titelverteidiger Argentinien. Dass der bald 33-jährige Angreifer mit dieser Treffsicherheit Begehrlichkeiten auf dem internationalen Transfermarkt weckt, ist die logische Konsequenz.

Wie der belgische Transfer-Experte Sacha Tavolieri berichtet, träumt der saudische Schwergewichtsklub Al Hilal von einer Verpflichtung des Torjägers. Demnach haben die Verantwortlichen des Wüsten-Giganten bereits Kontakt zu Kanes Beratern aufgenommen, um die Rahmenbedingungen für einen möglichen Wechsel abzustecken. Der Routinier selbst lässt sich alle Optionen offen und möchte zunächst die sportlichen und finanziellen Perspektiven prüfen. Beim FC Bayern München hat Al Hilal bislang allerdings noch nicht offiziell angeklopft.

Vertrags-Wirrwarr beim deutschen Rekordmeister

Rund um einen möglichen Abgang aus München herrscht derweil große Verwirrung bezüglich der Vertragsdetails. Tavolieri behauptet in seinem Bericht, dass Kane über eine Ausstiegsklausel verfüge, die es ihm erlaube, den Verein im kommenden Sommer für festgeschriebene 65 Millionen Euro zu verlassen. Dies steht jedoch in krassem Widerspruch zu den offiziellen Aussagen der Münchner Chefetage.

Noch im Februar hatte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß die vertragliche Situation völlig anders dargestellt: Da die Ausstiegsklausel für den Sommer 2026 abgelaufen sei und das Arbeitspapier nun bis 2027 laufe, habe man an der Säbener Straße überhaupt keinen Druck. Entsprechend entspannt gibt man sich beim deutschen Rekordmeister. Intern hat man ohnehin kein Interesse daran, den Superstar abzugeben. Einem Bericht zufolge würden die Münchner ohnehin erst bei astronomischen Angeboten zwischen 120 und 130 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Ein Preisschild, das nicht nur Al Hilal, sondern auch den ebenfalls interessierten FC Barcelona abschrecken dürfte.

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