FC Bayern München erwägt vorzeitigen Transfer von Arijon Ibrahimovic
Der FC Bayern plant mit Arijon Ibrahimovic, schließt einen Verkauf bei einem lukrativen Angebot aber nicht aus.
Der FC Bayern München hat beim Versuch, das brasilianische Mittelfeld-Talent Gabriel Bontempo vom FC Santos an die Isar zu lotsen, offenbar einen Korb kassiert. Eine erste offizielle Offerte in Höhe von umgerechnet rund 32 Millionen Euro wurde von den Verantwortlichen des brasilianischen Erstligisten übereinstimmenden Berichten zufolge abgelehnt.
In seiner Heimat gilt der 21-Jährige als einer der vielversprechendsten Akteure für die Zukunft. Mit starken Leistungen hat sich der Juniorennationalspieler bei seinem Heimatverein unverzichtbar gemacht und stand in der laufenden Saison in 13 von 18 Erstliga-Partien in der Startelf. Dieses rasante Entwicklungstempo des Teamkollegen von Neymar ist auch den Münchner Scouts nicht verborgen geblieben, obwohl der Name des Südamerikaners an der Säbener Straße zuvor nie öffentlich kursierte.
Der Traditionsklub aus Sao Paulo pocht bei einem möglichen Verkauf jedoch auf eine deutlich höhere Ablösesumme. Weil der Shootingstar erst im vergangenen April sein Arbeitspapier bis Ende 2030 verlängert hat, verlangen die Brasilianer nun wohl eine Entschädigung im Bereich von knapp 50 Millionen Euro.
Selbst wenn die Vereinsführung des deutschen Rekordmeisters die geforderte Summe aufbringen würde, stellt sich die Frage nach der sportlichen Perspektive für den Youngster. Im stark besetzten Kader von Cheftrainer Vincent Kompany herrscht im Zentrum ein enormer Konkurrenzkampf. Trotz des ablösefreien Abgangs von Leon Goretzka drängen sich zahlreiche Stars auf.
Auch wenn Joao Palhinha und Noel Aseko die Münchner voraussichtlich noch verlassen, kämpfen mit Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof, Lennart Karl, Rückkehrer Arijon Ibrahimovic und Neuzugang Ismael Saibari noch immer sieben hochkarätige Akteure um lediglich drei Plätze in der Startformation.
Hinzu kommt die finanzielle Hürde. Für die Transfers von Mittelfeldmann Saibari sowie Abwehr-Talent Nathaniel Brown haben die FCB-Bosse in dieser Transferperiode bereits rund 100 Millionen Euro in die Hand genommen. Bevor weitere Millionen-Deals realisiert werden können, müssen zwingend Einnahmen generiert werden. Erschwert wird diese Aufgabe für die sportliche Leitung dadurch, dass der aktuelle Kader momentan durch sechs Leih-Rückkehrer ohne sportliche Perspektive stark aufgebläht ist.
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