Galatasaray empfängt Juventus – Osimhen startet im CL-Playoff-Hinspiel
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Franz Schiemer, Berater des kanadischen Nationalteams, hat die Vorwürfe des FC Bayern München bezüglich der Verletzung von Alphonso Davies entschieden zurückgewiesen. Der Ex-Profi bezeichnete den Kreuzbandriss des Linksverteidigers als "unglaubliches Pech" und verteidigte Nationaltrainer Jesse Marsch gegen die Kritik aus der Bundesliga.
Der Zoff zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem kanadischen Fußballverband (Canada Soccer) schwelte seit dem vergangenen März. Damals zog sich Alphonso Davies im Spiel um Platz 3 der Concacaf Nations League gegen die USA (1:2) einen Kreuzbandriss zu. Nun hat sich Franz Schiemer, der als Berater für den kommenden WM-Gastgeber tätig ist, im Interview mit Spox deutlich positioniert und die Sichtweise der Münchner entkräftet.
Auslöser der Auseinandersetzung war der Umgang mit dem angeschlagenen Spieler. Der FC Bayern hatte den Kanadiern grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen. Nach der Partie gegen die USA wurde Davies zunächst ohne Diagnose auf den Rückflug nach München geschickt, wo sich die Schwere der Verletzung herausstellte.
Der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen fand damals deutliche Worte gegenüber der Bild: "Einen offensichtlich verletzten Spieler mit einem angeschlagenen Knie ohne fundierte medizinische Abklärung auf einen zwölfstündigen Interkontinental-Flug zu schicken, ist aus unserer Sicht grob fahrlässig und ein klarer Verstoß gegen die medizinische Sorgfaltspflicht." Zudem hatten die Münchner kritisiert, dass der pfeilschnelle Außenbahnspieler trotz muskulärer Beschwerden im Vorfeld überhaupt eingesetzt wurde. Der Verein behielt sich sogar juristische Schritte vor.
Dieser Darstellung trat Franz Schiemer nun entgegen. Laut dem Berater habe sich schnell herausgestellt, dass dem Verband "nichts vorzuwerfen ist". Er erklärte die Diskrepanz zwischen den ursprünglichen Problemen und der tatsächlichen Verletzung:
"Jesse hatte bei der Pressekonferenz davor gesagt, dass Alphonso muskuläre Probleme hat, aber trotzdem spielen kann. Dann hat er sich tatsächlich verletzt", so Schiemer. "Die Medien, Alphonsos Berater und die Bayern haben sich auf Jesse gestürzt – obwohl die Verletzung an einer ganz anderen Stelle war und mit der ursprünglichen Geschichte nichts zu tun hatte."
Für den Verantwortlichen der kanadischen Auswahl handelte es sich bei dem Vorfall schlichtweg um "unglaubliches Pech" und nicht um eine Fehlbelastung durch den Nationaltrainer.
Ungeachtet der Differenzen auf Funktionärsebene gibt es sportlich positive Nachrichten. Alphonso Davies ist inzwischen wieder fit und hat seine Form gefunden. Für Kanada soll der Bayern-Profi bei der kommenden Weltmeisterschaft im eigenen Land (zusammen mit den USA und Mexiko) eine Schlüsselrolle einnehmen.
Schiemer zeigte sich begeistert von den Qualitäten des 25-Jährigen: "Ich kann mich noch genau an das erste Training mit ihm erinnern. Ich konnte nicht fassen, wie schnell er mit dem Ball an Spielern vorbeirennt. Damit nimmt er die ganze Mannschaft mit." Diese "extreme Strahlkraft" soll das Team in Zukunft wieder zu Erfolgen führen – idealerweise ohne weitere Verletzungssorgen.
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