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Kang-In Lee verlässt Paris Saint-Germain und schließt sich mit sofortiger Wirkung Atlético Madrid an. Der südkoreanische Offensivspieler unterschreibt beim spanischen Spitzenklub einen langfristigen Vertrag bis Juni 2031. Für die Dienste des 25-Jährigen überweisen die Madrilenen ein Ablösepaket in Höhe von 40 Millionen Euro an die Seine.

Nur ein Südkoreaner war jemals teurer

Mit dieser beeindruckenden Summe sichert sich der Offensivakteur einen besonderen Platz in der Fußballgeschichte seines Heimatlandes. Unter allen südkoreanischen Spielern war bislang nur Min-jae Kim bei seinem Wechsel im Jahr 2023 von der SSC Neapel zum FC Bayern München teurer. Der deutsche Rekordmeister ließ sich den Verteidiger damals 50 Millionen Euro kosten. Insgesamt summieren sich die Transfererlöse in Lees bisheriger Karriere nun auf beachtliche 62 Millionen Euro, da Paris einst 22 Millionen Euro an RCD Mallorca gezahlt hatte.

Von der Ersatzbank im CL-Finale zurück nach Spanien

Für den Nationalspieler bedeutet der Wechsel in die spanische Hauptstadt eine Rückkehr in vertrautes Terrain, denn seit 2011 wurde der WM-Teilnehmer in der Jugend des FC Valencia ausgebildet. In Frankreich blickt der 25-Jährige nun auf drei intensive Jahre zurück. In 124 Einsätzen für den französischen Nobelklub stand er knapp 6.400 Minuten auf dem Rasen, erzielte dabei 16 Treffer und lieferte ebenso viele Vorlagen. Obwohl er mit PSG den Titel in der Champions League feierte, blieb ihm in den entscheidenden Partien oft nur die Zuschauerrolle. Sowohl im Königsklassen-Halbfinale gegen den FC Bayern als auch im Endspiel gegen den FC Arsenal saß der Linksfuß über die volle Distanz auf der Bank. Bei Atlético will der Offensivmann, dessen Marktwert aktuell bei 28 Millionen Euro liegt, nun zur zentralen Figur avancieren.

Atlético Madrid durchbricht die 100-Millionen-Marke

Der Transfer des Ex-Parisers katapultiert die sommerlichen Ausgaben von Atlético Madrid auf über 100 Millionen Euro. Die Colchoneros gehören damit zu einer exklusiven Gruppe von europäischen Top-Klubs, die in dieser Transferperiode bereits dreistellige Millionenbeträge investiert haben. Zuvor hatte der Hauptstadtklub bereits Morten Hjulmand für 40 Millionen Euro von Sporting Lissabon sowie Alejandro Grimaldo für 22 Millionen Euro von Bayer 04 Leverkusen verpflichtet. Bemerkenswert an dieser Transferoffensive: Diesen massiven Investitionen stehen aufseiten der Madrilenen bislang noch keinerlei Einnahmen durch Spielerverkäufe gegenüber.

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