Bayer Leverkusen prüft Havertz-Rückkehr – FC Arsenal fordert 60 Millionen
Eine Rückkehr von Kai Havertz zu Bayer Leverkusen hakt derzeit an der Millionen-Forderung des FC Arsenal.
Bayer Leverkusen steht vor einem umfassenden sportlichen Umbruch. Unter der Führung des neuen Cheftrainers Carles Martínez treibt Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes die Kaderplanung für die kommende Saison der Bundesliga aktiv voran. Neben der Verpflichtung des begehrten 16-jährigen Top-Talents Kennet Eichhorn erhöht die sportliche Leitung der Rheinländer gleichzeitig den Leistungsdruck auf teure Neuzugänge aus dem Vorjahr wie Malik Tillman.
Die Verpflichtung von Kennet Eichhorn gleicht einem echten Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt. Zahlreiche europäische Spitzenklubs buhlten um die Dienste des Nachwuchsspielers von Hertha BSC, doch der Werksklub sicherte sich letztlich den Zuschlag. Eine entscheidende Rolle spielte dabei der neue Mann an der Seitenlinie. Keine 24 Stunden nach seiner offiziellen Vorstellung als Nachfolger von Kasper Hjulmand saß Carles Martínez bereits mit dem Talent am Tisch.
Simon Rolfes zeigte sich im Interview begeistert von der Herangehensweise des neuen Trainers. Die authentische Art des Coaches und seine Fähigkeit, klare sportliche Perspektiven aufzuzeigen, überzeugten den 16-Jährigen binnen kürzester Zeit. Dieser Transfer reiht sich nahtlos in die Vereinsphilosophie ein, vielversprechende Nachwuchskräfte frühzeitig zu binden und auf europäisches Top-Niveau zu heben – eine Strategie, die in der Vergangenheit bereits bei Ausnahmespielern wie Kai Havertz und Florian Wirtz hervorragend aufging.
Parallel zu den Neuverpflichtungen formiert sich der restliche Kader. Für acht Millionen Euro zog Leverkusen die Rückkaufoption bei Kerim Alajbegovic. Der 18-jährige Linksaußen kehrt von Red Bull Salzburg zurück und soll die Sommervorbereitung nutzen, um sich nachhaltig für die Profimannschaft zu empfehlen. Da der bosnische Nationalspieler besonders bei italienischen Vereinen Begehrlichkeiten weckt, wird über seine finale Rolle im Team erst nach den Testspielen entschieden.
Während bei Alajbegovic die Tür in beide Richtungen offen steht, schob Rolfes bei Ibrahim Maza allen Wechselspekulationen einen Riegel vor. Trotz intensiver Gerüchte über ein Interesse von Atlético Madrid stellte der Sport-Geschäftsführer unmissverständlich klar, dass der Spieler fester Bestandteil der Werkself bleibt.
Eine deutlich schärfere Tonart schlägt die sportliche Führung bei den kostspieligen Verpflichtungen der vergangenen Spielzeit an. Für Malik Tillman und Eliesse Ben Seghir investierte der Verein stolze 67 Millionen Euro. Insbesondere von Tillman erwartet Rolfes nun den nächsten Entwicklungsschritt. Der Offensivakteur dominierte vor seinem Wechsel die niederländische Eredivisie im Trikot der PSV Eindhoven, ließ diese unbestrittenen fußballerischen Qualitäten in Deutschland jedoch noch zu selten aufblitzen.
Spannend bleibt zudem die Personalie Victor Boniface. Die Vereinsführung setzt große Hoffnungen in den Angreifer, doch es wird sich in den kommenden Wochen zeigen müssen, welche Rolle er im runderneuerten taktischen System von Carles Martínez einnehmen wird.
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