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Alejandro Grimaldo verlässt den Bundesligisten Bayer Leverkusen und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Atlético Madrid. Der 30-jährige spanische Nationalspieler kehrt der Werkself nach drei enorm erfolgreichen Spielzeiten den Rücken, um erstmals in seiner Karriere in der heimischen La Liga aufzulaufen.

Millionen-Ablöse für den Standardspezialisten

Für den Transfer des Linksverteidigers fließen laut übereinstimmenden Medienberichten rund 20 Millionen Euro in das Rheinland. Ein äußerst lukratives Geschäft für Leverkusen: Der Spanier war 2023 noch völlig ablösefrei von Benfica Lissabon nach Deutschland gekommen. Bis 2027 wäre sein Vertrag bei Bayer eigentlich noch gültig gewesen. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes fand warme Worte zum Abschied des Leistungsträgers: Sein Spielstil war prägend für unsere Werkself, seine Freistöße waren ikonisch – dafür gilt ihm unser Dank.

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Die prägende Figur der Leverkusener Erfolgsära

Die Statistiken des Defensivspezialisten lesen sich beeindruckend. In 145 Pflichtspielen für den Bundesligisten erzielte der Linksfuß 30 Tore und bereitete 45 weitere Treffer vor. Seine enormen Spielmacherqualitäten und die ständige Torgefahr machten ihn zu einem entscheidenden Puzzleteil beim historischen Double-Gewinn aus Meisterschaft und DFB-Pokal im Jahr 2024. Aktuell weilt der Ex-Leverkusener noch mit der spanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika, bevor das neue sportliche Kapitel in der spanischen Hauptstadt beginnt.

Die Suche nach dem perfekten Nachfolger

Mit dem Abgang reißt Grimaldo sportlich eine große Lücke, die der neue Cheftrainer Carles Martinez Novell nun schnellstmöglich schließen muss. Hinter den Kulissen läuft die Suche nach einem passenden Ersatz bereits auf Hochtouren. Auf der Liste der Leverkusener Verantwortlichen stehen offenbar prominente und spannende Namen. So gilt Raphaël Guerreiro vom FC Bayern München als möglicher Kandidat mit reichlich Bundesliga-Erfahrung. Zudem werden Arsène Kouassi vom FC Lorient und Pep Chavarría vom spanischen Klub Rayo Vallecano als potenziell neue Kräfte für die verwaiste linke Außenbahn gehandelt.

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