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Bernardo Silva wird Manchester City nach Vertragsende ablösefrei verlassen. Der 31-jährige portugiesische Nationalspieler hat nun offiziell bestätigt, dass der amtierende spanische Meister FC Barcelona ein mögliches Ziel für die kommende Saison ist. Eine finale Entscheidung über seinen neuen Arbeitgeber wird jedoch erst nach der Weltmeisterschaft fallen.

Gehaltseinbußen für den Traumverein?

Der Kreativspieler gilt mit einem Marktwert von 22 Millionen Euro als einer der begehrtesten Akteure, die im Sommer zum Nulltarif auf dem Markt sind. Obwohl keine klassische Ablösesumme fällig wird, ist in solchen Fällen ein hohes Handgeld üblich. Der FC Barcelona wird bereits seit Monaten als Favorit auf die Verpflichtung des Mittelfeld-Regisseurs gehandelt. Laut Berichten aus Katalonien hat Barça-Cheftrainer Hansi Flick dem Deal bereits zugestimmt. Der Offensivakteur soll zudem signalisiert haben, für einen Wechsel nach Spanien Gehaltseinbußen in Kauf zu nehmen, da LaLiga sein klares Wunschziel ist.

Ein spanischer Dreikampf um den Mittelfeld-Star

Hinter den Kulissen bahnt sich jedoch ein harter Konkurrenzkampf an. Neben den Katalanen buhlt auch Atlético Madrid schon länger um die Dienste des Linksfußes. Neuerdings mischt laut der Madrider Zeitung AS auch Real Madrid im Poker mit. Die Königlichen könnten dabei ein besonderes Ass im Ärmel haben: Sollte Florentino Pérez am Sonntag als Präsident bestätigt werden und Silvas Landsmann José Mourinho auf die Trainerbank zurückkehren, hätte der Hauptstadtklub ein starkes sportliches Argument auf seiner Seite.

Entscheidung fällt erst nach der WM

Nach dem 2:1-Sieg der portugiesischen Nationalmannschaft in einem WM-Testspiel gegen Chile äußerte sich der Ex-Kapitän der Citizens persönlich zu seiner Zukunft. „Barcelona ist eine Option für mich, aber ich habe noch keine Entscheidung getroffen“, erklärte Silva, der in der Partie zur Halbzeit ausgewechselt wurde. „Letztlich werde ich versuchen, einen Verein zu finden, der mich haben will, bei dem ich mich wirklich willkommen fühle.“

Die Fans müssen sich allerdings noch in Geduld üben. Wie sein Berater Jorge Mendes gegenüber dem Transferexperten Fabrizio Romano klarstellte, wird sich der begehrte Star erst nach der Endrunde in Kanada, Mexiko und den USA endgültig entscheiden.

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