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Der türkische Traditionsklub Besiktas JK hat auf dem Transfermarkt erneut zugeschlagen und Leandro Trossard vom FC Arsenal verpflichtet. Der 31-jährige belgische Nationalspieler reist am Dienstag nach Istanbul, um nach dem Medizincheck einen Dreijahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison zu unterschreiben.

Rekord-Sommer für die Schwarzen Adler

Für den vielseitigen Offensivmann überweisen die Istanbuler rund 18 Millionen Euro nach London. Durch erfolgsabhängige Boni kann die Ablösesumme auf bis zu 20 Millionen Euro ansteigen. Damit reiht sich der Angreifer knapp hinter Rekordzugang Orkun Kökçü in die elitäre Liste der teuersten Einkäufe der Vereinsgeschichte ein. Gleichzeitig durchbricht der 16-fache türkische Meister eine historische Marke: Nach vorangegangenen Transfers, unter anderem von dem deutschen Nationaltorwart Alexander Nübel, steigen die reinen Transferausgaben in diesem Sommer auf deutlich über 50 Millionen Euro – ein absoluter Rekord für den Klub in einer Sommer-Wechselperiode.

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Immobilien finanzieren den sportlichen Großangriff

Dass ein Verein, der in den vergangenen fünf Jahren nur ein einziges Mal die Top-3 der Süper Lig erreichte, eine solche finanzielle Kraftanstrengung stemmen kann, liegt an klugen Projekten abseits des Rasens. Ein großangelegtes Immobilienprojekt auf einem über 15.000 Quadratmeter großen vereinseigenen Grundstück in bester Lage soll schätzungsweise 200 Millionen US-Dollar in die Kassen spülen. Dieses frische Kapital fungiert als finanzieller Rettungsanker und ermöglicht den massiven Kaderumbruch. Da der aktuelle Kader kaum Talente für teure Weiterverkäufe hergibt, setzen die Verantwortlichen alles auf die sofortige sportliche Wende durch etablierte Stars.

Frischer Wind durch Premier-League-Erfahrung

Mit dem Neuzugang aus England sichern sich die Türken geballte internationale Qualität. Der pfeilschnelle Außenstürmer war Anfang 2023 zu den Gunners gewechselt und feierte mit den Nordlondonern jüngst den ersten englischen Meistertitel seit 2004. In 174 Pflichtspielen auf der Insel war der Rechtsfuß an stolzen 70 Treffern direkt beteiligt. Auch bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Nordamerika stellte der Routinier im Trikot der belgischen Auswahl seine Klasse unter Beweis und steuerte fünf Torbeteiligungen bei. Nun ruhen die Hoffnungen der fanatischen Anhänger am Bosporus auf seinen Schultern.

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