FC Liverpool jagt Hertha-Talent Eichhorn – Bayern und BVB unter Druck
Der FC Liverpool schaltet sich in den Transferpoker um Hertha-Talent Kennet Eichhorn ein und fordert Bayern und BVB heraus.
Borussia Dortmund droht im Werben um eines der größten deutschen Fußballtalente der Rückzug. Der 16-jährige Kennet Eichhorn von Hertha BSC weckt das Interesse europäischer Spitzenklubs, doch eine finanzielle Hürde könnte den BVB nun vorzeitig aus dem Transferpoker drängen.
Der deutsche Juniorennationalspieler gilt als die Entdeckung der Zweitliga-Saison 2025/26. Eine festgeschriebene Ausstiegsklausel von rund neun Millionen Euro macht den jungen Mittelfeldspieler auf den ersten Blick zu einem echten Schnäppchen. Wie die Sport Bild jedoch berichtet, fordern die Vertreter des Teenagers ein zusätzliches Handgeld in Höhe von etwa zehn Millionen Euro für die Vertragsunterschrift. Eine Summe, die das Gesamtvolumen des Deals verdoppelt und die Verantwortlichen der Schwarzgelben stark abschreckt.
Dass der Youngster überhaupt derart hohe Forderungen stellen kann, liegt an seiner steilen sportlichen Entwicklung. In der abgelaufenen Spielzeit stand das Hertha-Eigengewächs in 19 Pflichtspielen auf dem Platz. Dabei trug er sich eindrucksvoll in die Geschichtsbücher ein und avancierte zum jüngsten Torschützen in der Historie der 2. Bundesliga.
Diese Bilanz ist umso bemerkenswerter, da der pfeilschnelle Akteur im Saisonverlauf immer wieder ausgebremst wurde. Eine hartnäckige Sprunggelenksverletzung sowie eine Gelb- und eine Rotsperre kosteten ihn wertvolle Einsatzzeit. Dennoch hat er sein immenses Potenzial auf der großen Bühne untermauert.
Für Borussia Dortmund stellt sich nun die Frage der Verhältnismäßigkeit. Der Champions-League-Sieger von 1997 ist traditionell eine der besten Adressen für die Entwicklung europäischer Top-Talente. Die Klubführung ist Berichten zufolge weiterhin an einem Transfer interessiert, sofern sich der 16-Jährige für die sportliche Perspektive im Ruhrgebiet entscheidet. Steht jedoch die finanzielle Maximierung durch exorbitante Handgelder im Vordergrund, wird sich der BVB konsequent aus den Verhandlungen zurückziehen.
Die zögerliche Haltung der Dortmunder ruft derweil die finanzstarke Konkurrenz auf den Plan. Während das geforderte Handgeld in Westfalen für Kopfzerbrechen sorgt, ordnet man die zehn Millionen Euro beim FC Liverpool angeblich nur als Randnotiz ein. Auch der FC Bayern München sowie der amtierende deutsche Meister Bayer Leverkusen lassen sich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bislang nicht abschrecken und bleiben im Rennen um die Dienste des Berliner Shootingstars.
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