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Nick Woltemade steht bei Newcastle United offenbar bereits wieder vor dem Absprung. Nach einer schwierigen ersten Saison beim englischen Erstligisten zieht der deutsche Nationalspieler nun das Interesse von Borussia Dortmund auf sich. Ein vorzeitiger Wechsel rückt näher, doch die enormen finanziellen Forderungen der Briten könnten den Deal erschweren.

Unstimmigkeiten bei Newcastle: Falsche Position für den DFB-Star

Der Start bei den Magpies verlief für den Ex-Stuttgarter alles andere als ideal. Mit zwölf Toren und fünf Vorlagen in 54 Pflichtspielen fiel die Bilanz nach seinem 75 Millionen Euro schweren Wechsel eher durchwachsen aus. Der Grund dafür scheint jedoch in der Taktik zu liegen: Insider-Berichten zufolge kam es zwischen dem Offensivmann und Trainer Eddie Howe zu deutlichen Unstimmigkeiten bezüglich der Rolle auf dem Platz. Anstatt als klassischer Stoßstürmer aufzulaufen, musste der Angreifer regelmäßig hinter den Spitzen agieren.

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Diese positionsfremde Rolle spiegelte sich in seinen Statistiken wider und sorgte für mediale Kritik, die der Nationalspieler kürzlich im Gespräch mit dem Stern öffentlich zurückwies. Er bemängelte, dass er an falschen Maßstäben gemessen werde und die Kritik an seiner Torausbeute unter diesen Umständen schlichtweg unfair sei.

BVB im Rennen: Ablösesumme als massive Hürde

Nun deutet alles auf einen raschen Abschied aus der Premier League hin. Neben Aston Villa und Atlético Madrid wird vor allem Borussia Dortmund als starker Interessent gehandelt. Die Vereinsführung in Newcastle ist einem Wechsel grundsätzlich nicht abgeneigt, pocht aber auf einen festen Verkauf und eine Ablösesumme von rund 65 Millionen Euro.

Für den Bundesligisten aus dem Ruhrgebiet stellt dieser Betrag jedoch eine fast unüberwindbare Hürde dar. Der BVB favorisiert, genau wie die internationale Konkurrenz, ein Leihgeschäft mit einer anschließenden Kaufoption. Um einen direkten Kauf in dieser Größenordnung realisieren zu können, müssten die Schwarz-Gelben höchstwahrscheinlich zunächst einen eigenen Topstar verkaufen, um frisches Kapital in die Kassen zu spülen. Der Poker um den Stürmer ist damit offiziell eröffnet.

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