5

Borussia Dortmund könnte im laufenden Wechselfenster noch einmal massiv aufrüsten. Voraussetzung dafür ist ein möglicher Mega-Transfer von Felix Nmecha. Sollte der Mittelfeldspieler den Verein verlassen, planen die BVB-Verantwortlichen eine groß angelegte Einkaufsoffensive für das Zentrum.

120 Millionen Euro: Nmecha weckt Interesse der internationalen Elite

Spätestens seit seinen überzeugenden Auftritten in den ersten beiden WM-Gruppenspielen hat sich Felix Nmecha in den Fokus europäischer Spitzenklubs gespielt. Borussia Dortmund möchte seinen Mittelfeld-Motor zwar grundsätzlich halten, hat aber dem Vernehmen nach ein massives Preisschild festgelegt: Für eine Summe von satten 120 Millionen Euro würde der BVB dem 25-Jährigen die Freigabe erteilen.

Passend zum Thema

An finanzkräftigen Interessenten mangelt es offenbar nicht. Neben dem englischen Rekordmeister Manchester United und Newcastle United aus der Premier League, soll auch Real Madrid die Entwicklung des Ex-Wolfsburgers genau beobachten. Fließt diese XXL-Ablöse tatsächlich ins Ruhrgebiet, würden Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book das eingenommene Kapital direkt reinvestieren. Laut der „Bild“ plant die sportliche Führung dann, sich in einem deutlich höheren Regal zu bedienen, um die vakanten Positionen im offensiven Mittelfeld sowie auf der Sechs mit Top-Spielern zu besetzen.

BVB-Transferkasse: Frühes Königsklassen-Aus bremst Einkäufe

Eine kräftige Finanzspritze käme den Dortmundern aktuell äußerst gelegen. Durch das unerwartet frühe Ausscheiden in der abgelaufenen Champions-League-Saison fielen die Einnahmen deutlich geringer aus als in den Vorjahren, was das aktuelle Transferbudget spürbar limitiert.

Gleichzeitig hat der Revierklub bereits rund 30 Millionen Euro ausgegeben. Verpflichtet wurden unter anderem Defensivspieler Joane Gadou von Red Bull Salzburg sowie die beiden südamerikanischen Talente Kaua Prates und Justin Lerma. Auf der Einnahmenseite sieht es hingegen überschaubar aus. Zwar zahlte Olympique Lyon rund fünf Millionen Euro für den in Dortmund gescheiterten Julien Duranville, doch namhafte Akteure wie Niklas Süle, Julian Brandt und Salih Özcan verließen den Verein ablösefrei.

Plan B: Bringen Guirassy oder Adeyemi das nötige Kapital?

Sollte Nmecha den Dortmundern erhalten bleiben, müssten andere Spieler den Verein verlassen, um den gewünschten Transfer-Angriff zu finanzieren. Karim Adeyemi und Serhou Guirassy gelten intern weiterhin als mögliche Verkaufskandidaten. Besonders bei dem Nationalstürmer aus Guinea gibt es ein klares Datum: Laut „Sky“-Informationen ist noch bis zum 15. Juli eine Ausstiegsklausel aktiv, die Guirassy einen Wechsel zu ausgewählten Top-Klubs ermöglicht. Lässt der Angreifer diese Frist verstreichen, wäre die Ablösesumme danach frei verhandelbar – ein Szenario, das dem BVB im Verkaufsfall den Weg für eigene Millionen-Transfers ebnen würde.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?