BVB fordert Millionen-Ablöse für Daniel Svensson – Transfer-Poker eröffnet
BVB-Star Daniel Svensson weckt Begehrlichkeiten in England und Italien. Dortmund fordert eine hohe Millionen-Ablöse.
Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck haben bei einem entscheidenden Treffen bezüglich der vertraglichen Zukunft des Spielers keine Einigung erzielt. Der 26-jährige Innenverteidiger zögert laut Medienberichten mit einer vorzeitigen Unterschrift und hofft auf Offerten europäischer Top-Klubs wie Real Madrid, während der BVB auf zeitnahe Planungssicherheit drängt.
Ein Spitzengespräch zwischen der Vereinsführung der Schwarz-Gelben, Schlotterbecks Vater Marc und Berater Björn Etzel brachte jüngst nicht den erhofften Durchbruch. Der Nationalspieler möchte sich die Tür für internationale Schwergewichte so lange wie möglich offenhalten. Besonders der spanische Rekordmeister Real Madrid gilt als potenzielles Wunschziel. Die Dortmunder Führungsetage wünscht sich naturgemäß eine rasche Klärung der Zukunftsfrage, um die Kaderplanung verlässlich voranzutreiben.
Neben den finanziellen Rahmenbedingungen spielen in den zähen Verhandlungen auch sportliche Aspekte eine wesentliche Rolle. Der Abwehrspieler fordert angeblich eine attraktivere Spielweise, um die Wahrscheinlichkeit auf begehrte Titelgewinne zu maximieren. Dabei richtet sich der Blick der Spielerseite explizit auf die taktische Ausrichtung unter Trainer Niko Kovac. Zwar soll dies nicht das alleinige Kriterium für oder gegen eine Verlängerung sein, doch die fußballerische Entwicklung bleibt ein spürbar wichtiger Baustein im Entscheidungsprozess.
Ein bestimmtes Szenario rückt für die BVB-Verantwortlichen nun in den Fokus: Geht der Revierklub mit dem Defensivspezialisten, dessen Kontrakt im Sommer 2027 ausläuft, in das letzte Vertragsjahr, droht ein ablösefreier Verlust. Alternativ könnte Borussia Dortmund nach der laufenden Saison noch eine lukrative Ablösesumme im Bereich von 40 Millionen Euro einstreichen.
Sport-Geschäftsführer Lars Ricken zeigt sich trotz der Hängepartie entspannt und lobt die diskrete Basis der Gespräche, aus denen kaum Interna an die Öffentlichkeit dringen. Das vorliegende Angebot sei ein absoluter Vertrauensbeweis in die Fähigkeiten des Spielers. Auf ein striktes, öffentliches Ultimatum verzichtet die Borussia bewusst. Laut Ricken bewegen sich die Verhandlungen im absoluten Normalitätsbereich, da beide Parteien eine gemeinsame Erwartungshaltung an den Zeitplan haben.
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