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Borussia Dortmund steht unmittelbar vor der offiziellen Verkündung seines neuen Spielmachers. Der deutsche Traditionsklub verpflichtet das griechische Ausnahmetalent Konstantinos Karetsas vom belgischen Erstligisten KRC Genk. Der millionenschwere Transfer des offensiven Mittelfeldspielers ist unter Dach und Fach und soll am Montagnachmittag präsentiert werden.

Kreative Transfer-Ankündigung im Ruhrpott-Stil

Die Social-Media-Abteilung der Westfalen hat das Geheimnis bereits auf humorvolle Weise gelüftet. In der vereinseigenen Video-Reihe mit Ruhrpott-Influencer Ryko und BVB-Legende Kevin Großkreutz lieferte der Klub einen unmissverständlichen Hinweis. Mit dem lockeren Spruch über eine Gyrosteller-Bestellung und einen griechischen Nationalspieler luden die Dortmunder ihre Anhänger für Montag um 15 Uhr zum Olympia-Grill in Kamen ein. Für die schwarzgelbe Fanbasis ist klar: Dies ist der offizielle Startschuss für die Ära des neuen Spielmachers.

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Zäher Verhandlungspoker und ein 32-Millionen-Paket

Die Verantwortlichen des KRC Genk erwiesen sich in den vergangenen Wochen als äußerst hartnäckige Verhandlungspartner. Dem Vernehmen nach überweist Borussia Dortmund nun eine feste Ablösesumme von 30 Millionen Euro nach Belgien. Durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen kann das Gesamtpaket um weitere zwei Millionen Euro anwachsen. Zudem sicherte sich Genk eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von zehn Prozent.

Der Medizincheck ist bereits erfolgreich absolviert. Der griechische Nationalspieler weilte schon am Mittwoch in Dortmund und unterschrieb am darauffolgenden Donnerstag einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2031. Das jährliche Salär des Edeltechnikers soll sich auf rund vier Millionen Euro belaufen. Dass die offizielle Vorstellung erst nach dem Wochenende stattfindet, ist der Asien-Reise des Klubs geschuldet. Geschäftsführer Lars Ricken bestand darauf, bei der Verkündung dieses wegweisenden Transfers persönlich anwesend zu sein. Währenddessen war Sportdirektor Ole Book in Europa geblieben, um den Deal erfolgreich über die Ziellinie zu bringen.

Das Erbe von Julian Brandt: Ein Linksfuß für die Zehner-Position

Mit der Verpflichtung des Youngsters sichert sich der BVB einen echten Rohdiamanten, der große Fußstapfen ausfüllen soll. Der Neuzugang übernimmt die prestigeträchtige Rückennummer 10 und gilt vereinsintern als direkter Nachfolger von Julian Brandt. Der technisch hochvisierte Linksfuß fühlt sich in der Zentrale hinter den Spitzen am wohlsten.

Trotz seines jungen Alters bringt der Sohn griechischer Eltern, der in Genk geboren wurde und dort alle Jugendmannschaften durchlief, bereits beachtliche Erfahrung mit. Nach seinem Profi-Debüt im Alter von 16 Jahren im Jahr 2024 entwickelte er sich rasant weiter. In der abgelaufenen Spielzeit der belgischen Liga bereitete er starke elf Treffer vor. Auch auf europäischer Bühne wusste der Mittelfeldstratege zu überzeugen: In elf Europa-League-Partien sammelte er sieben Scorerpunkte, bevor das Team im Achtelfinale am SC Freiburg scheiterte. Für die griechische A-Nationalmannschaft stand der Kreativkopf mittlerweile zehnmal auf dem Rasen und steuerte dabei drei Tore sowie einen Assist bei.

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