Borussia Dortmund steht bei der angestrebten Vertragsverlängerung mit Waldemar Anton vor Hürden. Wie die „Sport Bild“ berichtet, gestalten sich die Verhandlungen mit dem 30-jährigen Innenverteidiger kompliziert, da es unterschiedliche Vorstellungen beim Gehalt gibt.

Der aktuelle Vertrag des deutschen Nationalspielers läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Um nicht im kommenden Sommer in die Situation zu geraten, einen Verkauf des Abwehrchefs diskutieren zu müssen, drängen die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben auf eine vorzeitige Ausdehnung des Arbeitspapiers.

Gehaltsvorstellungen bremsen schnelle Einigung

Eine zeitnahe Unterschrift ist aktuell jedoch nicht in Sicht. Dem Bericht zufolge ist das Lager von Anton mit den bisherigen finanziellen Angeboten des Vereins unzufrieden. Die Spielerseite erwartet demnach eine deutlichere monetäre Wertschätzung für die Leistungen des Routiniers in den vergangenen Jahren.

Seit seinem Wechsel im Jahr 2024, als er für 22,5 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten VfB Stuttgart ins Ruhrgebiet kam, hat sich der Abwehrspieler zu einer festen Größe entwickelt. Mit inzwischen 100 absolvierten Pflichtspielen für die Borussia rechtfertigte er die damalige Ablösesumme. Trotz der aktuellen Differenzen sollen die Gespräche in den kommenden Wochen weitergeführt werden.

Führungskraft unter Trainer Niko Kovac

Aus sportlicher Sicht ist ein Verbleib des 30-Jährigen für den BVB von hoher Bedeutung. Unter Cheftrainer Niko Kovac ist Anton aus der Startelf nicht wegzudenken und geht sowohl auf als auch abseits des Platzes als Führungsspieler voran.

Sollte es bis zum Ende der laufenden Spielzeit keine Einigung geben, droht dem Bundesligisten ein unruhiger Sommer. Da das Arbeitspapier 2028 ausläuft, wäre die kommende Transferperiode die letzte Gelegenheit, noch eine marktgerechte Ablösesumme für den Defensivspezialisten zu generieren.

Verwandte Beiträge