Borussia Dortmund wehrt Fenerbahce-Werben um Serhou Guirassy ab
BVB-Boss Lars Ricken reagiert auf das öffentliche Werben von Fenerbahce um Stürmer Serhou Guirassy und nennt Bedingungen.
Borussia Dortmund plant im kommenden Sommer die Verpflichtung eines neuen Taktgebers, um Top-Stürmer Serhou Guirassy von einem langfristigen Verbleib zu überzeugen. Nach den jüngsten Wechselgerüchten um den Angreifer machte BVB-Geschäftsführer Lars Ricken deutlich, dass der Verein voll auf seine unumstrittene Nummer neun setzt und ihm künftig einen kreativen Vorbereiter an die Seite stellen will.
Die sportliche Führung der Schwarz-Gelben steht vor einem bedeutenden Umbruch im offensiven Mittelfeld. Da Führungsspieler Julian Brandt den Klub nach Ablauf seines Vertrages ablösefrei verlassen wird, sucht der Revierklub intensiv nach einem neuen Dreh- und Angelpunkt. Der gesuchte Zehner soll nicht nur mit Spielwitz glänzen, sondern auch selbst Torgefahr ausstrahlen. Vor allem aber soll er als entscheidendes Argument dienen, um die vertragliche Situation in der Sturmspitze zu stabilisieren. In internen Gesprächen hat die Klubführung ihrem Torjäger bereits diese ehrgeizigen Pläne aufgezeigt, die eine künftig noch bessere Einbindung in das Offensivspiel garantieren sollen.
Zuletzt sorgten Aussagen aus der Türkei für erhebliche Unruhe. Die Präsidentschaftskandidaten von Fenerbahce Istanbul, Aziz Yildirim und Hakan Safi, brachten den treffsicheren Mittelstürmer öffentlich als Wunschtransfer ins Spiel, wobei sogar von einer angeblichen mündlichen Einigung berichtet wurde. Der Offensivmann besitzt in seinem bis 2028 datierten Vertrag dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 35 Millionen Euro, die jedoch nur für ausgewählte europäische Top-Adressen gelten soll.
Diesen Spekulationen schob Lars Ricken nun einen Riegel vor. Der Geschäftsführer Sport betonte gegenüber der WAZ, dass dem Verein keinerlei Angebote vorliegen. Gleichzeitig unterstrich Ricken den immensen sportlichen Wert des Stürmers für das Team in den vergangenen Spielzeiten und stellte unmissverständlich klar, dass ein Verkauf absolut kein Thema sei.
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