Real Madrid: Eduardo Camavinga entschuldigt sich nach Bayern-Platzverweis
Nach der Gelb-Roten Karte beim Champions-League-Aus gegen den FC Bayern bittet Eduardo Camavinga um Verzeihung.
Die deutsche Bundesliga macht im Kampf um die europäischen Startplätze mächtig Druck auf die spanische LaLiga. Dank wichtiger Siege des FC Bayern München und des SC Freiburg rückt ein historisches Szenario in greifbare Nähe: In der kommenden Saison könnten bis zu sechs deutsche Mannschaften in der Champions League antreten – und insgesamt neun Teams europäisch spielen.
Im Rennen um den begehrten zusätzlichen Startplatz in der Königsklasse spitzt sich das Duell zwischen Deutschland und Spanien zu. Während die englische Premier League ihr Extra-Ticket über das UEFA-Ranking bereits sicher hat, balgen sich die beiden verbliebenen Top-Nationen um Rang zwei. Aktuell liegt Spanien mit 21.406 Punkten nur noch hauchdünn vor Deutschland, das 21.214 Zähler auf dem Konto hat.
Entscheidend für diese Aufholjagd waren die jüngsten direkten Duelle. Der Rekordmeister aus München setzte sich in der Champions League erfolgreich gegen Real Madrid durch. Parallel dazu behielten die Breisgauer in der Europa League gegen Celta Vigo die Oberhand. Da zeitgleich der FC Barcelona im innenspanischen Duell an Atlético Madrid scheiterte und Real Betis gegen den SC Braga die Segel streichen musste, hat sich das Momentum zugunsten der deutschen Beletage gedreht. Aktuell stellen beide Nationen noch jeweils zwei Teams im internationalen Geschäft – bei Spanien sind dies Atlético und der Conference-League-Halbfinalist Rayo Vallecano.
Sollten die Münchner und das Team aus dem Schwarzwald weiter durch Europa marschieren, winken der Bundesliga beispiellose Konstellationen. Gelingt es Deutschland, Spanien im Koeffizienten-Ranking zu überholen, und gewinnt der SC Freiburg gleichzeitig die Europa League, würden sich erstmals in der Geschichte sechs deutsche Vereine für die Champions League qualifizieren.
Doch damit nicht genug: Wenn die Breisgauer den Titel holen und in der heimischen Liga maximal auf Platz neun landen, könnte Deutschland in der kommenden Spielzeit sogar unfassbare neun Europapokalteilnehmer ins Rennen schicken. Möglich wird dies durch die aktuelle Konstellation im DFB-Pokal. Dort sind mit dem VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen und dem FC Bayern drei Mannschaften vertreten, die sich ohnehin über die Liga für Europa qualifizieren dürften. Der vierte Halbfinalist ist der SC Freiburg. Diese Kombination aus dem zusätzlichen UEFA-Startplatz und der Pokal-Konstellation würde die Tür für bis zu acht reguläre Liga-Qualifikanten öffnen – plus Freiburg als potenziellen Titelverteidiger der Europa League.
Das entscheidende UEFA-Ranking basiert auf einem klaren Leistungsschlüssel. In den Hauptrunden der Wettbewerbe bringt jeder Sieg zwei Punkte für den Koeffizienten, ein Unentschieden immerhin noch einen Zähler. In den vorangegangenen Qualifikations- und Playoff-Spielen werden diese Werte halbiert.
Hinzu kommen wichtige Bonuspunkte: Ab dem Erreichen des Achtelfinales schüttet die UEFA für jede überstandene Runde 1,5 Zähler in der Königsklasse, einen Punkt in der Europa League und einen halben in der Conference League aus. Auch die Platzierungen in der Ligaphase bringen zusätzliche Zähler ein. Um eine faire Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wird die gesammelte Punktzahl am Ende durch die Anzahl der international gestarteten Vereine des jeweiligen Landes geteilt. Die beiden besten Nationen dieser Jahreswertung dürfen sich über den lukrativen Extra-Startplatz in der Champions League freuen.
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