Borussia Dortmund plant offenbar einen vorzeitigen strategischen Schachzug im eigenen Kader. Obwohl das Arbeitspapier von Felix Nmecha noch langfristig Gültigkeit besitzt, möchten die Verantwortlichen den Vertrag anpassen und den Mittelfeldspieler finanziell belohnen.

Wie aktuelle Berichte bestätigen, ist man bei den Schwarz-Gelben hochzufrieden mit der Entwicklung des 24-Jährigen. Felix Nmecha, der im Sommer 2023 vom VfL Wolfsburg ins Ruhrgebiet wechselte, hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einer festen Größe im Zentrum von Borussia Dortmund entwickelt. Nun soll diese sportliche Relevanz auch auf dem Gehaltszettel sichtbar werden.

Gehaltssprung für den Mittelfeldmotor

Der aktuelle Kontrakt des deutschen Nationalspielers läuft eigentlich noch bis zum Sommer 2028. Dennoch signalisiert die sportliche Leitung um Sportdirektor Sebastian Kehl offenbar Handlungsbedarf, um die Wertschätzung für den Rechtsfuß zu unterstreichen. Im Falle einer vorzeitigen Verlängerung winkt Nmecha ein Aufstieg in die Riege der Top-Verdiener beim Champions-League-Finalisten der Vorsaison.

Dieser Schritt wäre ein deutliches Zeichen des Klubs, dass man die Zukunft des Mittelfelds fest um den gebürtigen Hamburger herum aufbauen möchte. Nmecha selbst hatte sich zuletzt dankbar für das Vertrauen gezeigt, das ihm der Verein und das Trainerteam entgegenbringen.

Schlüsselspieler mit internationalem Format

Sportlich ist der Vorstoß des BVB absolut nachvollziehbar. Nmecha gilt in der aktuellen Mannschaft als „Key Player“, der durch seine Physis und Dynamik das Spiel der Dortmunder prägt. Trotz gelegentlicher Kritik in der Vergangenheit hat sich der Ex-Wolfsburger durch Leistung unverzichtbar gemacht.

Mit einer Anpassung der Bezüge würde Dortmund zudem proaktiv potenziellen Interessenten den Wind aus den Segeln nehmen. Nmecha bringt durch seine Ausbildung bei Manchester City und seine Veranlagung ein Profil mit, das perspektivisch auch in der englischen Premier League Begehrlichkeiten wecken könnte. Eine Gehaltsaufbesserung und ein klares Bekenntnis des Vereins dürften jedoch Argumente genug sein, um den Mittelfeldstrategen langfristig im Signal Iduna Park zu halten.

Verwandte Beiträge