FC Bayern erstickt BVB-Hoffnung: Superstar knackt historische Marke
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Das Personalkarussell an der Côte d’Azur dreht sich unaufhörlich weiter und fordert das nächste prominente Opfer: Medhi Benatia tritt als Sportdirektor von Olympique Marseille zurück. Der ehemalige Innenverteidiger des FC Bayern München zieht damit die Konsequenzen aus der anhaltenden Unruhe im Verein und folgt seinem Trainer Roberto De Zerbi, der erst vor wenigen Tagen seinen Posten räumen musste. Benatia begründete seinen drastischen Schritt mit dem toxischen Umfeld, das er nicht länger ignorieren könne.
In einer ausführlichen Stellungnahme via Social Media wandte sich der 38-Jährige direkt an die Anhänger des neunfachen französischen Meisters. Obwohl er das sportliche Projekt grundsätzlich noch auf Kurs sah – OM kämpft um die Champions-League-Qualifikation –, sah sich der Ex-Profi nicht mehr in der Lage, seine Arbeit fortzusetzen. „Ich kann das aktuelle Klima nicht ignorieren“, erklärte der gebürtige Franzose mit marokkanischen Wurzeln offen. „Ich spüre eine wachsende Unzufriedenheit, einen Bruch, den ich zutiefst bedauere.“
Besonders bemerkenswert ist die Konsequenz, mit der der Funktionär handelt. Er habe seinen Rücktritt nicht nur als Option in den Raum gestellt, sondern „tatsächlich eingereicht“. Für den ehemaligen Abwehrchef, der unter anderem für Juventus Turin und die AS Rom spielte, steht das Wohl des Vereins über dem eigenen Ego: Er wolle nicht, dass seine Anwesenheit zu einer „Belastung für Organisation und Entwicklung“ werde. Eine offizielle Bestätigung des Vereins stand zunächst noch aus, doch die Worte Benatias lassen keinen Raum für Interpretationen.
Der Abgang des Sportdirektors ist der vorläufige Höhepunkt einer chaotischen Woche in der Hafenstadt. Erst am Mittwoch hatte sich der Klub von Star-Trainer Roberto De Zerbi getrennt. Vorausgegangen war eine historische 0:5-Schmach im „Classique“ gegen Paris Saint-Germain sowie ein enttäuschendes 2:2-Unentschieden gegen Straßburg. De Zerbi war bereits der sechste Übungsleiter seit 2021 – eine Zahl, die die chronische Instabilität bei Les Phocéens unterstreicht. Dass nun auch der sportliche Architekt Benatia das Handtuch wirft, stürzt den Traditionsklub in eine tiefe Führungskrise.
Sportlich befindet sich Olympique Marseille in einer prekären Lage. In der Ligue 1 stagniert das Team auf dem vierten Tabellenplatz, der am Saisonende lediglich zur Qualifikationsrunde für die Königsklasse berechtigen würde. Besonders schmerzhaft wirkt jedoch das jüngste Aus auf europäischer Bühne nach: In der neu formierten Ligaphase der Champions League scheiterte Marseille denkbar knapp und unglücklich als Tabellen-25. – nur ein einziger Platz fehlte zum Weiterkommen. Das späte 4:2 von Benfica Lissabon gegen Real Madrid besiegelte das Schicksal der Franzosen. Diese Mischung aus sportlichem Pech und interner Zerrissenheit hat nun zum kompletten Zusammenbruch der sportlichen Führungsebene geführt.
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