Cristiano Ronaldo erweitert sein geschäftliches Portfolio und steigt ins Fußball-Management ein. Der 41-jährige Superstar, der aktuell bei Al-Nassr unter Vertrag steht, hat offiziell 25 Prozent der Anteile am spanischen Zweitligisten UD Almería erworben. Damit kehrt der Portugiese als Investor in das Land zurück, in dem er mit Real Madrid seine größten sportlichen Triumphe feierte.

Strategische Partnerschaft mit saudischem Hintergrund

Der Einstieg des Angreifers erfolgt über die „CR7 Sports Investments“, eine neue Tochtergesellschaft seiner Firma CR7 SA. Zwar wurden keine finanziellen Details zur Transaktion veröffentlicht, doch die Hintergründe des Deals sind eng mit Ronaldos aktueller Wirkungsstätte verknüpft. UD Almería befindet sich seit Sommer 2025 im Besitz des saudischen Unternehmers Mohammad Al-Khereiji. Dieser gilt als enger Vertrauter des fünfmaligen Weltfußballers und soll bereits bei dessen Wechsel in die Saudi Pro League eine Schlüsselrolle gespielt haben.

Cristiano Ronaldo selbst sieht in dem Engagement den nächsten logischen Schritt seiner Karriere: „Ich habe schon seit Langem den Wunsch, über das Spielfeld hinaus einen Beitrag zum Fußball zu leisten. UD Almería ist ein spanischer Verein mit einer starken Basis und klarem Wachstumspotenzial.“

Rückkehr nach Spanien: Almería im Aufstiegskampf

Sportlich könnte der Zeitpunkt für den Einstieg kaum spannender sein. Die Andalusier stehen in der LaLiga2 aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und befinden sich mitten im harten Kampf um den Aufstieg in die Eliteklasse. Der Europameister von 2016 kennt den Klub bestens aus der Gegner-Perspektive: Während seiner neun Jahre bei den Königlichen stand er siebenmal gegen Almería auf dem Rasen und steuerte dabei sieben Tore sowie fünf Vorlagen bei.

Mohammad Al-Khereiji zeigte sich über den prominenten Neuzugang in der Gesellschafterliste hocherfreut: „Wir sind sehr zufrieden, dass Cristiano unseren Verein für seine Investition ausgewählt hat. Er gilt als der Beste auf dem Platz, kennt die spanischen Ligen sehr gut und versteht das Potenzial dessen, was wir hier aufbauen.“ Der Fokus liegt nun darauf, den Verein sowohl in der ersten Mannschaft als auch in der Nachwuchsabteilung weiterzuentwickeln.

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