Kein Happy End vor Rekordkulisse: Kölns U19 scheitert an Inter
Köln mit mutigem Start Getragen von der Rekordkulisse – noch nie hatten so viele Zuschauer ein Spiel der Youth League...
Stuttgart und Leverkusen haben ihre Viertelfinal-Aufgaben bereits in der vergangenen Woche gelöst und sich jeweils gegen den Underdog durchgesetzt. Beide stehen im Halbfinale und warten auf ihre Gegner, die heute und morgen ermittelt werden.
Heute Abend (10.02., 20.45 Uhr) empfängt Hertha BSC den SC Freiburg im Olympiastadion. Die Rollen sind verteilt: Zweitligist gegen Bundesligist, Außenseiter gegen Europapokal-Aspirant. Und doch ist die Hoffnung in Berlin groß.
Der Traum vom Finale im eigenen Stadion ist so greifbar wie lange nicht mehr. Historisch ist dieses Szenario in Berlin allerdings bislang nur einmal Realität geworden – 1993, als Herthas drittklassige Amateure sensationell das Endspiel erreichten und Bayer Leverkusen unterlagen. Die Profimannschaft selbst hat es dagegen noch nie in ein Pokalfinale im eigenen Stadion geschafft.
Der SC Freiburg träumt indes von einer Rückkehr nach Berlin im Mai. Vor vier Jahren erreichten die Breisgauer das Pokalfinale, verloren dort aber im Elfmeterschießen gegen RB Leipzig. Julian Schuster, damals Co-Trainer des SC, will daraus vor dem Viertelfinale keine zusätzliche Motivation ableiten. „Vereinzelt kommt das Finale noch auf, aber es nimmt keinen großen Aspekt im Vorfeld des Spiels ein“, erklärte der Freiburger Trainer.
Hertha erwartet rund 55.000 Zuschauer im Olympiastadion, etwa 5.200 davon aus Freiburg.
Eine Übersicht über Fußball-Wetten und die besten Buchmacher haben wir in einem gesonderten Artikel zusammengestellt.
Morgen (11.02., 20.45 Uhr) kommt es in der Allianz Arena zum möglichen vorweggenommenen Endspiel. FC Bayern München empfängt RB Leipzig.
Die jüngsten direkten Duelle liefern zunächst ein klares Bild: 6:0 zum Ligaauftakt in München, 5:1 zuletzt in Leipzig – zweimal setzte sich der Rekordmeister deutlich durch. Für RB-Trainer Ole Werner taugen die Resultate allerdings nur bedingt als Maßstab. Der 37-Jährige verwies auf den Spielverlauf der jüngsten Partie und betonte, dass das klare Ergebnis täusche. „Ich glaube, dass wir da über 80 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Das Spiel hat gezeigt, dass wir den Bayern auch wehtun können, aber wir müssen trotzdem nochmal besser sein“, sagte Werner.
Während das Viertelfinale zwischen Hertha BSC und dem SC Freiburg ausschließlich im Pay-TV bei Sky sowie per Stream über WOW und Sky Go zu sehen ist, wird das Topspiel zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig zusätzlich im Free-TV in der ARD übertragen.
Der Druck liegt derweil klar auf Seiten des FC Bayern München. Der Rekordpokalsieger wartet seit 6 Jahren auf einen erneuten Einzug ins Halbfinale, in den vergangenen fünf Spielzeiten war spätestens im Viertelfinale Schluss. Der letzte Pokalerfolg datiert aus dem Jahr 2020, als die Münchner unter Pandemiebedingungen vor leeren Rängen Bayer Leverkusen besiegten. Entsprechend groß ist die Erwartungshaltung an Trainer Vincent Kompany und seine Mannschaft, die endlich ihre Pokalflaute beenden will.
Die Auslosung der Halbfinalpaarungen findet am Sonntag, 22. Februar, im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Das ZDF überträgt die Ziehung im Rahmen der Sendung „sportstudio live“.
Köln mit mutigem Start Getragen von der Rekordkulisse – noch nie hatten so viele Zuschauer ein Spiel der Youth League...
Kälteprüfung in Kiel: VFB meistert unangenehme Aufgabe Im kalten Holstein-Stadion war früh erkennbar, dass es für den Favoriten aus Schwaben...
Thioune soll verunsicherte Bremer stabilisieren Nach Werders Last-Minute-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach war Horst Steffens Zeit in Bremen Geschichte. Die Partie...