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Der deutschen Nationalspielerin Laura Freigang droht eine erhebliche Strafe. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat offiziell bestätigt, dass die Kapitänin von Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten drei Meldeversäumnisse begangen hat. Nun liegt der Fall beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), der in einem Disziplinarverfahren über eine mögliche Sperre von bis zu zwei Jahren entscheiden muss.

Keine positiven Tests: So kam es zu den drei Strikes

Trotz des laufenden Verfahrens steht kein konkreter Dopingverdacht gegen die 28-jährige Offensivspielerin im Raum. Sämtliche abgegebenen Proben der Torjägerin fielen negativ aus. Das Problem liegt vielmehr in der strengen Meldepflicht für Spitzensportler. Laut den Anti-Doping-Regularien müssen Athleten ihren Aufenthaltsort stets exakt im Voraus angeben, um für unangekündigte Kontrollen verfügbar zu sein. Die Frankfurterin soll dreimal innerhalb eines Jahres nicht am angegebenen Ort anzutreffen gewesen sein. Diese sogenannten Strikes zwingen die NADA nun zum Handeln und zur Übergabe des Falls an den DFB, der den Sachverhalt abschließend bewerten muss.

Bundestrainer Wück und DFB halten sich bedeckt

Sportlich spielt die Hessin in der Nationalmannschaft aktuell ohnehin eine untergeordnete Rolle. Beim jüngsten 2:0-Erfolg gegen Norwegen im Rahmen der WM-Qualifikation stand sie nicht im Kader, auch für das kommende Auswärtsspiel in Slowenien ist sie lediglich auf Abruf nominiert. Bundestrainer Christian Wück begründete diese Maßnahme rein sportlich, da er andere Akteurinnen auf ihrer Position im Vorteil sehe.

Zu den Ermittlungen der NADA wollte sich der Coach nach dem Spiel gegen Norwegen nicht äußern und verwies darauf, dass es solche strikten Meldepflichten zu seiner aktiven Zeit als U21-Nationalspieler noch nicht gegeben habe. Auch der Verband bestätigte durch eine Sprecherin lediglich den Eingang der offiziellen NADA-Mitteilung, ohne weitere Details zu nennen. Von der Spielerin selbst sowie von Eintracht Frankfurt steht eine öffentliche Stellungnahme zu den drohenden Konsequenzen bislang aus.

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