WM-Hammer im DFB-Tor: Nagelsmann legt sich fest – doch vorne herrscht Alarm
Während die T-Frage geklärt scheint, bereitet der Angriff Julian Nagelsmann massive Kopfschmerzen. Formkrisen und Verletzungen bei den Top-Stars wirbeln den...
Die Gäste aus der Messestadt erwischten den besseren Beginn. Bereits in der 4. Minute traf Baumgartner zur vermeintlichen Führung, doch der VAR griff ein: Abseits. Die Münchner übernahmen danach zunehmend die Kontrolle und kamen in der ersten Hälfte auf rund 75 Prozent Ballbesitz. Die besten Chancen vor der Pause hatte mehrfach Kane. Der Engländer scheiterte zunächst an Vandevoordt (11.), später per Aufsetzer (21.) und per Kopf aus kurzer Distanz (45.+6). Auch Pavlovic fand in der Nachspielzeit seinen Meister im starken RB-Keeper (45.+5). Es blieb beim 0:0 zur Pause.
Nachhaltigen Diskussionsstoff lieferte die 27. Minute: Stanisic traf Nusa an der Strafraumgrenze am Knie. Schiedsrichter Daniel Siebert ließ weiterspielen, auch der Video-Assistent griff nicht ein. Die Leipziger protestierten heftig, Trainer Ole Werner sah Gelb. Die Szene blieb ein Streitpunkt, insbesondere wegen der Frage, ob das Vergehen auf oder knapp innerhalb der Linie stattfand.
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Es dauerte bis zur 64. Minute, ehe die Partie kippte. Vandevoordt zögerte bei einem langen Ball, rutschte weg und brachte Stanisic zu Fall. Kane verwandelte den verdienten Elfmeter gewohnt souverän zur Führung. Es war bereits sein sechstes Pokaltor der Saison.
Nur drei Minuten später legte Bayern nach: Olise schickte Diaz, der den Ball am Keeper vorbeispitzelte (67.). Nach dem Doppelschlag war die Partie gelaufen.
Für die erfolgsverwöhnten Münchner endet damit eine Durststrecke: Erstmals seit der Saison 2019/20 steht der FC Bayern München wieder im Pokal-Halbfinale. Bereits in der Vorwoche hatten Bayer 04 Leverkusen und der VfB Stuttgart ihre Tickets gelöst. Gestern zog zudem der SC Freiburg durch ein Elfmeterschießen gegen Hertha BSC nach. Das Halbfinale steigt am 21./22. April, das Finale am 23. Mai in Berlin.
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