Union Berlin leiht Stürmer Emmanuel Latte Lath von Atlanta United aus
Union Berlin verstärkt den Angriff und leiht Mittelstürmer Emmanuel Latte Lath vom MLS-Klub Atlanta United aus.
Eintracht Frankfurt hat auf dem Transfermarkt ein starkes Zeichen gesetzt und Raphael Onyedika von Club Brügge verpflichtet. Der 25-jährige nigerianische Nationalspieler unterschrieb bei den Hessen einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2031 und soll die in der vergangenen Bundesliga-Saison ausgemachte Problemzone im defensiven Mittelfeld mit sofortiger Wirkung beheben.
Den Verantwortlichen am Main ist mit diesem Transfer ein beachtlicher wirtschaftlicher Coup gelungen. Da das Arbeitspapier des Nigerianers beim belgischen Meister im kommenden Jahr ausgelaufen wäre, befand sich die SGE in einer exzellenten Verhandlungsposition. Statt des kolportierten Marktwerts von 23 Millionen Euro überweisen die Frankfurter lediglich eine Basisablöse von rund neun Millionen Euro nach Belgien, die durch erfolgsabhängige Boni noch leicht ansteigen kann. Zuvor hatten die Hessen acht Millionen Euro geboten, während Brügge auf mindestens zehn Millionen pochte. Die Belgier bekommen damit in etwa die Summe zurück, die sie 2022 selbst an den FC Midtjylland gezahlt hatten.
Zusammen mit Noel Aseko, der kürzlich für 12 Millionen Euro vom FC Bayern München verpflichtet wurde, bildet der Neuzugang die neue 21 Millionen Euro teure Schaltzentrale der Frankfurter. Sportvorstand Markus Krösche zeigte sich hochzufrieden mit dem Abschluss des Deals und lobte vor allem die Konstanz des Spielers. Der neue Mann für die Sechserposition überzeuge durch enorme Robustheit, strategisches Spielverständnis und bringe wertvolle internationale Erfahrung mit. Tatsächlich hat der 26-fache Nationalspieler bereits 24 Einsätze in der Champions League sowie weitere Partien in der Europa und Conference League auf dem Buckel.
Die Hartnäckigkeit der Eintracht hat sich ausgezahlt, denn der Wunschspieler stand bereits in den letzten beiden Transferperioden auf dem Zettel der Frankfurter. In den finalen Zügen des Deals versuchte sogar der saudi-arabische Erstligist Al-Ittihad den Transfer noch abzufangen, doch der Mittelfeldmann entschied sich bewusst für den Schritt in eine europäische Top-5-Liga. Zwar muss er nach dem achten Tabellenplatz der Eintracht in der Vorsaison vorerst auf Einsätze im Europacup verzichten, dafür ist ihm eine Schlüsselrolle im System sicher.
Der Transfer hat weitreichende Konsequenzen für den restlichen Kader. Die Akte Robert Andrich von Bayer Leverkusen ist damit endgültig geschlossen. Gleichzeitig stehen die Zeichen bei den bisherigen Platzhirschen auf Abschied: Ellyes Skhiri wurde bereits für Verhandlungen mit anderen Vereinen freigestellt, und auch bei Hugo Larsson ist ein Wechsel im laufenden Transferfenster nicht ausgeschlossen.
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