Das Rätselraten um die Zukunft des Top-Torjägers hat ein Ende, zumindest was das Interesse anderer Vereine angeht: Robert Lewandowski steht beim FC Barcelona offenbar vor dem Absprung. Dem polnischen Superstar liegen laut aktuellen Medienberichten bereits fünf konkrete Angebote vor, die einen Wechsel im kommenden Sommer immer wahrscheinlicher machen.

Heiße Spur in die USA: Ehefrau Anna bereits auf Erkundungstour

Sollte der ehemalige Weltfußballer seine Zelte in Katalonien nach der laufenden Saison tatsächlich abbrechen, scheint eine Option besonders konkret zu sein. Wie die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo berichtet, buhlt der MLS-Klub Chicago Fire heftig um die Dienste des Stürmers. Das Interesse ist nicht neu, doch die Entwicklungen werden konkreter: Lewandowskis Ehefrau Anna soll bereits höchstpersönlich nach Chicago gereist sein.

Der Zweck der Reise war wohl keine bloße Urlaubsfreude. Es ging darum, die US-Metropole auf Herz und Nieren zu prüfen und abzuwägen, ob die „Windy City“ als neuer Lebensmittelpunkt für die Familie infrage kommt. Ein klares Indiz dafür, dass sich das Lager des Ex-Münchners intensiv mit einem Abschied aus Europa beschäftigt.

Namhafte Konkurrenz: Wer jagt den polnischen Nationalspieler?

Doch die USA sind nicht der einzige Ausweg für den Routinier. Sollte sich die Familie gegen einen Umzug nach Übersee entscheiden, stehen vier weitere Türen weit offen. Laut dem Bericht haben folgende Schwergewichte des Weltfußballs bereits Kontakt aufgenommen und Offerten unterbreitet:

  • Atlético Madrid (La Liga Konkurrent)
  • AC Mailand (Serie A)
  • Fenerbahce Istanbul (Süper Lig)
  • Ein namentlich nicht genannter Klub aus der saudi-arabischen Pro League

Besonders ein Wechsel innerhalb der Liga zu Atlético oder der Schritt nach Italien zur AC Mailand würde bedeuten, dass der Torjäger weiterhin auf absolutem Top-Niveau in Europa agieren könnte. Die saudische Option hingegen würde wohl den lukrativsten „Rentenvertrag“ versprechen.

Poker um die Zukunft: Entscheidung erst im Frühling

Trotz der Fülle an Optionen müssen sich die Fans noch in Geduld üben. Eine schnelle Zu- oder Absage wird es vom polnischen Kapitän nicht geben. Der Zeitplan ist eng an die politischen Entwicklungen im Verein geknüpft: Lewandowski will die Präsidentschaftswahlen beim FC Barcelona am 15. März abwarten. Vor April ist daher mit keiner definitiven Zukunftsentscheidung zu rechnen.

Pikant an der Situation: Lewandowski selbst würde wohl am liebsten im Camp Nou bleiben. Berichten zufolge wäre der 36-Jährige sogar bereit, für einen Verbleib Gehaltseinbußen hinzunehmen. Die Chefetage der „Blaugrana“ hingegen scheint andere Pläne zu verfolgen und tendiert dazu, den Kader zu verjüngen und einen neuen, jüngeren Stürmer zu verpflichten. Das letzte Wort in diesem Transfer-Krimi ist noch lange nicht gesprochen.

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