FC Barcelona jagt Julian Alvarez: Flick macht Stürmer zur Transfer-Priorität
Nach dem Abgang von Robert Lewandowski macht Trainer Hansi Flick die Stürmersuche beim FC Barcelona zur obersten Priorität.
Der FC Barcelona drückt auf dem Transfermarkt aufs Tempo, muss sich bei seinem nächsten Wunschspieler jedoch in Geduld üben. Wie Berater Jorge Mendes bestätigte, wird der ablösefreie Offensivstar Bernardo Silva erst nach der Weltmeisterschaft über seinen neuen Verein entscheiden.
Nach der erfolgreichen Verpflichtung von Anthony Gordon möchte der amtierende spanische Meister direkt nachlegen. Das klare Ziel der Katalanen ist Bernardo Silva. Trainer Hansi Flick hat den Verantwortlichen laut dem Radiosender RAC1 bereits sein Okay für den Transfer des 31-Jährigen gegeben. Ein schneller Vertragsabschluss ist jedoch ausgeschlossen. Transfer-Experte Fabrizio Romano zitiert Silvas Berater Jorge Mendes mit einer klaren Botschaft: Die Zukunftsentscheidung des Portugiesen fällt erst nach dem anstehenden Weltturnier.
Obwohl der FC Barcelona laut Mundo Deportivo die besten Karten im Poker um den Spielmacher hat und der Spieler sogar zu Gehaltseinbußen bereit sein soll, gibt es namhafte Konkurrenz. Neben dem Ligakonkurrenten Atlético Madrid hat auch Juventus Turin aus der italienischen Serie A seine Fühler ausgestreckt. Silvas klare Präferenz für einen Wechsel nach Spanien spielt den Katalanen dabei allerdings in die Karten.
Dass Silva überhaupt auf dem Markt ist, bietet europäischen Top-Klubs eine seltene Gelegenheit. Der portugiesische Nationalspieler hatte seit 2017 für Manchester City die Fäden im Mittelfeld gezogen und führte das Team von Pep Guardiola zuletzt sogar als Kapitän aufs Feld. Bereits im April wurde die Trennung zum Saisonende offiziell bestätigt, wodurch der Kreativspieler nun ablösefrei zu haben ist.
Mit den Skyblues gewann der Linksfuß alle erdenklichen Titel auf Vereinsebene. Über den Kurznachrichtendienst X verabschiedete sich die City-Legende emotional von den Fans und betonte, dass diese Ära für immer in seinem Herzen bleiben werde. Seine sportlich herausragende Zeit auf der Insel fasste er mit typischem Understatement zusammen, es sei nicht schlecht gewesen.
Für den FC Barcelona heißt es nun abwarten. Da der Fokus des Mittelfeldmanns aktuell vollständig auf der Fußball-WM liegt, sind den Klubbossen vorerst die Hände gebunden. Sollte der Deal unerwartet platzen, kursieren bereits alternative, wenn auch deutlich kostspieligere Namen rund um das Camp Nou. So wird Barcelona aktuell auch mit Julián Álvarez von Atlético Madrid in Verbindung gebracht. Für den argentinischen Angreifer müsste der spanische Meister jedoch tief in die Tasche greifen: Eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro steht hier im Raum.
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