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Der FC Barcelona treibt den Umbruch im Kader massiv voran. Nach der Millionen-Verpflichtung von Anthony Gordon sucht der spanische Spitzenklub händeringend nach einem neuen Mittelstürmer. Trainer Hansi Flick hat die Nachfolge des abgewanderten Robert Lewandowski intern zur absoluten Chef-Sache erklärt und einen klaren Wunschkandidaten im Visier.

Lewandowski-Abgang zwingt die Katalanen zum Handeln

Der Transfersommer der Blaugrana nimmt historische Ausmaße an. Bereits 80 Millionen Euro ließ sich der Klub die Dienste von Anthony Gordon kosten. Doch das Transferfenster ist für Sportchef Deco und den neuen Cheftrainer Hansi Flick noch lange nicht geschlossen. Das Hauptaugenmerk liegt nun auf der zentralen Offensive. Der Grund für den Handlungsdruck ist offensichtlich: Robert Lewandowski hat den Verein verlassen. Der Vertrag des routinierten Polen war nach der abgelaufenen Spielzeit ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Damit verliert Barcelona seinen treffsichersten Angreifer der vergangenen Jahre. Wer den Platz im Sturmzentrum künftig einnehmen soll, ist laut der spanischen Zeitung Mundo Deportivo bereits klar definiert.

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Mega-Angebot für Wunschspieler Julian Alvarez

Der deutsche Coach hat ein klares Profil für den neuen Neuner gefordert. Ganz oben auf der Liste von Flick und Deco steht demnach Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid. Aus zuverlässigen Quellen will das Fachblatt erfahren haben, dass die sportliche Führung bereits Ernst gemacht hat: Ein erstes Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro für den 26-jährigen Argentinier soll bereits in der spanischen Hauptstadt eingegangen sein.

Atletico Madrid blockt ab und verweist auf Ausstiegsklausel

Dass der Offensivstar zeitnah in das Trikot der Katalanen schlüpft, ist derzeit jedoch höchst ungewiss. Atletico Madrid zeigt sich wenig kooperativ und wies die ersten Avancen aus Barcelona brüsk zurück. Mehr noch: Die Madrilenen nutzten am vergangenen Wochenende ihre Social-Media-Kanäle, um das Angebot des Konkurrenten öffentlich zu verspotten. Jegliche Verhandlungsbereitschaft wird zum jetzigen Zeitpunkt kategorisch ausgeschlossen.

Fakt ist, dass die gebotenen 100 Millionen Euro nicht ausreichen werden, um den Stadtrivalen von Real Madrid an den Verhandlungstisch zu zwingen. Alvarez besitzt in seinem aktuellen Arbeitspapier eine festgeschriebene Ausstiegsklausel über astronomische 500 Millionen Euro. Spanische Medienvertreter gehen davon aus, dass Atletico Madrid erst ab einer Offerte von mindestens 150 Millionen Euro überhaupt in Gespräche über einen Transfer des Argentiniers einsteigen würde. Der FC Barcelona und Hansi Flick brauchen im Werben um ihren Wunschstürmer also vor allem eines: einen langen Atem und noch mehr finanziellen Spielraum.

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