Atlético Madrid fordert 150 Millionen Euro für Julián Álvarez
Der Transferstreit um Julián Álvarez eskaliert. Atlético Madrid schließt einen Wechsel zum FC Barcelona aus und verlangt 150 Millionen Euro.
Marcus Rashford wird nach einer starken Spielzeit vorerst nicht fest zum FC Barcelona wechseln. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge lassen die Katalanen die vereinbarte Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro für den englischen Nationalspieler verstreichen. Die entsprechende Klausel im Leihvertrag mit Manchester United läuft in Kürze ab.
Sportlich gibt es an den Leistungen des 28-Jährigen kaum etwas auszusetzen. Nach einer schwierigen Phase auf der Insel fand der Offensivmann in Spanien zu alter Stärke zurück. Unter Cheftrainer Hansi Flick absolvierte der pfeilschnelle Außenstürmer 49 Pflichtspiele und lieferte dabei beeindruckende 14 Tore und 14 Vorlagen. Damit hatte der Engländer maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Titelverteidigung in LaLiga und drückte auch der Champions League seinen Stempel auf.
Dass der spanische Topklub dennoch auf eine feste Verpflichtung verzichtet, liegt vor allem an der veränderten Kaderplanung. Die linke offensive Außenbahn wurde bereits für 80 Millionen Euro mit Rashfords Landsmann Anthony Gordon von Newcastle United prominent neu besetzt. Zudem verlässt Sturm-Routinier Robert Lewandowski den Verein nach Ablauf seines Vertrages. Die Suche nach einem neuen Top-Mittelstürmer genießt daher absolute Priorität, was das Budget für andere Transfers einschränkt.
Komplett vom Tisch ist ein Verbleib bei der Blaugrana allerdings nicht. Barcelona hält sich die Tür für spätere Verhandlungen offen und hat den Red Devils signalisiert, dass ein weiterer Leih-Deal durchaus im Bereich des Möglichen liege. Bei Manchester United besitzt das Eigengewächs noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2028. Sollte es zu keiner Einigung kommen, mangelt es dem Angreifer nicht an Alternativen: In der Gerüchteküche werden bereits europäische Schwergewichte wie Bayern München, der FC Arsenal und sogar Real Madrid als potenzielle Abnehmer gehandelt.
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