RB Leipzig besiegt Eintracht Frankfurt – Defensivschwächen bestraft
RB Leipzig festigt mit einem verdienten 3:1-Auswärtssieg gegen defensivschwache Frankfurter den Champions-League-Rang.
Der Wahlkampf um das Präsidentenamt beim FC Barcelona nimmt an Fahrt auf und erreicht nun auch die Bundesliga. Xavier Vilajoana, einer der Herausforderer von Joan Laporta, sorgte am Freitag für Aufsehen: Er bestätigte öffentlich, Kontakt zum Umfeld von Harry Kane aufgenommen zu haben. Der Kandidat bringt den Superstar des FC Bayern München als potenziellen neuen Anführer für die Offensive der Katalanen ins Spiel.
Während Joan Laporta am 15. März seine Wiederwahl anstrebt, positioniert sich die Konkurrenz mit großen Namen. Xavier Vilajoana nutzte eine Wahlveranstaltung, um seine Vision für den Klub zu skizzieren – und ließ dabei die Bombe platzen. Sein Team habe die Fühler nach dem englischen Nationalkapitän ausgestreckt.
„Wir haben Kontakt zu Kanes Umfeld aufgenommen“, erklärte Vilajoana vor Medienvertretern. Dabei betonte er die Notwendigkeit eines bestimmten Spielerprofils, das dem Kader aktuell fehle: „Er ist ein Torjäger, ein Teamplayer und ein ‚Killer‘ auf engem Raum, den Barca braucht.“ Gleichzeitig mahnte der Präsidentschaftskandidat zur Besonnenheit: Man müsse „umsichtig und professionell vorgehen“, da der Engländer vertraglich noch fest an den FC Bayern gebunden ist. In München arbeitet man bekanntlich daran, den Vertrag des Top-Torjägers über 2027 hinaus zu verlängern.
Neben den Avancen in Richtung München äußerte sich Vilajoana auch zu anderen Transfergerüchten, die in Barcelona kursieren. Berichte aus Argentinien hatten den Atlético-Stürmer Julian Alvarez für eine Summe von 70 Millionen Euro ins Gespräch gebracht. Diesem Szenario erteilte der Kandidat eine klare Absage.
„Ich würde im Moment keine 70 Millionen für Julian ausgeben. Man muss die tatsächliche Situation des Vereins analysieren“, so Vilajoana deutlich. Seine Strategie sieht vor, die legendäre Nachwuchsschmiede La Masia wieder stärker in den Fokus zu rücken. Externe Stars sollen nur dann verpflichtet werden, wenn die eigene Jugend keine Lösung bietet und der Neuzugang „der Beste für die Position“ ist.
Dass überhaupt über neue Stürmerstars wie Harry Kane diskutiert wird, liegt auch an der Vertragssituation von Robert Lewandowski. Der Vertrag des polnischen Routiniers läuft im Sommer aus, und seine Zukunft ist offen. In der aktuellen Berichterstattung wird zudem thematisiert, dass Lewandowski zuletzt häufiger im Schatten von Ferran Torres agierte. Ob Vilajoana seine ambitionierten Pläne – inklusive eines Koordinators für den Übergang zwischen Jugend und Profis zur Unterstützung von Hansi Flick – umsetzen kann, entscheidet sich an der Wahlurne im März.
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