FC Bayern München forciert Abgänge – Hainer bestätigt Transfer-Poker
Bayern-Präsident Herbert Hainer bestätigt laufende Verhandlungen über die Abgänge von drei aussortierten Profis.
Joao Palhinha steht beim FC Bayern München vor dem endgültigen Aus. Der portugiesische Nationalspieler hat sich Medienberichten zufolge bereits mit dem englischen Erstligisten Aston Villa auf die Eckdaten eines Wechsels geeinigt. Nun müssen die beiden Klubs noch eine Lösung bei der Ablösesumme finden.
Dass der 31-jährige Mittelfeldspieler in den sportlichen Planungen des deutschen Rekordmeisters keine Rolle mehr spielt, machten die Verantwortlichen zuletzt mehr als deutlich. Nun nimmt der anvisierte Abgang konkrete Formen an. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, herrscht zwischen dem portugiesischen Abräumer und Aston Villa bereits Einigkeit über eine mögliche Zusammenarbeit.
Ein Selbstläufer ist der Deal jedoch nicht, da die Vorstellungen der Vereine noch weit auseinanderliegen. Die Münchner Führungsetage strebt einen festen Verkauf an, um das Transfer-Missverständnis endgültig zu beenden. Um diesen Prozess zu beschleunigen, ist der FC Bayern offenbar bereit, von der ursprünglichen Forderung in Höhe von 30 Millionen Euro auf 25 Millionen Euro abzurücken. Der Premier-League-Teilnehmer aus Birmingham favorisiert hingegen ein Leihgeschäft mit einer anschließenden Kaufoption.
Dass die Villans den defensiven Mittelfeldmann, der bereits reichlich Erfahrung in der Premier League sammeln konnte, ganz oben auf dem Zettel haben, verhehlte Aston Villas Cheftrainer Unai Emery nicht. Im Vorfeld des UEFA Super Cups gab sich der Spanier zunächst diplomatisch und erklärte, es sei schwierig, sich auf ein Spiel zu konzentrieren, wenn man an Spieler denke, die noch kommen könnten.
Anschließend wurde der Coach jedoch konkreter: Man kenne den Spieler in der gesamten Fußballwelt. Er sei ein Profi, der bei vielen Teams großes Interesse hervorrufe. Neben dem Portugiesen bastelt Aston Villa offenbar noch an weiteren namhaften Verstärkungen. So sollen die Engländer auch die Situation von Bayern-Innenverteidiger Minjae Kim sowie Nicolas Jackson genau beobachten.
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