7

Der FC Barcelona muss einen schweren personellen Rückschlag hinnehmen. Der schwedische Nationalspieler Roony Bardghji hat sich das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen und fällt voraussichtlich monatelang aus. In den kommenden Tagen wird sich der Offensivspieler einer Operation unterziehen.

Bitteres Verletzungspech für den schwedischen Nationalspieler

Was spanische Medien bereits befürchtet hatten, ist nun offizielle Gewissheit. Für den 20-jährigen Offensivakteur ist diese Diagnose ein massiver sportlicher und mentaler Rückschlag. Besonders tragisch: Der Linksfuß zog sich bereits im April 2024 einen Kreuzbandriss im exakt selben Knie zu und musste im Anschluss beinahe ein komplettes Jahr pausieren. Die medizinische Abteilung der Katalanen dürfte bei der anstehenden Rehabilitation daher auf einen besonders langfristigen und behutsamen Aufbau setzen.

Passend zum Thema

Wechsel vom Tisch: Hansi Flick plante ohne den Youngster

Die schwere Knieverletzung hat auch direkte Auswirkungen auf die Kaderplanung der Blaugrana. Ein möglicher Transfer im anstehenden Sommer ist durch den monatelangen Ausfall endgültig vom Tisch. Dabei zählte der Schwede, genau wie sein Teamkollege Marc Casadó, zu den klaren Verkaufskandidaten des spanischen Topklubs.

Cheftrainer Hansi Flick hatte sich zuletzt auf einer Pressekonferenz deutlich zur sportlichen Perspektive des Spielers geäußert. Der deutsche Übungsleiter erklärte offen, dass er dem Talent nach Gesprächen am Ende der vergangenen Saison sowie im englischen Trainingslager zu einem Vereinswechsel geraten habe, da sich an dessen sportlicher Situation im Kader nichts ändern werde.

Borussia Dortmund und VfB Stuttgart zeigten offenbar Interesse

An potenziellen Abnehmern mangelte es vor der Verletzung nicht. Der pfeilschnelle Stürmer, der für Barca in 28 Pflichtspielen auf dem Platz stand und zwei Treffer erzielte, weckte vor allem in der Bundesliga Begehrlichkeiten. Neben dem VfB Stuttgart soll auch Borussia Dortmund die Fühler ausgestreckt haben.

Berichten der spanischen Fachzeitung Mundo Deportivo zufolge spielten die Verantwortlichen des BVB mit dem Gedanken, den schwedischen Angreifer als möglichen Nachfolger zu verpflichten, um den Abgang von Karim Adeyemi zum FC Barcelona aufzufangen. Auch namhafte Klubs aus England und Portugal hatten den Spieler auf dem Zettel. Durch die niederschmetternde Diagnose sind nun jedoch alle Transferspekulationen im Keim erstickt. Der Vertrag des Pechvogels beim FC Barcelona besitzt noch bis zum Sommer 2029 Gültigkeit.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?