Millionen-Poker: Leipzig-Shootingstar reagiert auf Bayern-Gerüchte
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Das Rätselraten um die Zukunft der deutschen Nummer eins hat ein Ende – zumindest wenn es nach Stefan Effenberg geht. Der ehemalige Bayern-Kapitän hat eine glasklare Prognose für Manuel Neuer abgegeben: Der 39-Jährige wird seinen Vertrag beim FC Bayern München noch einmal um ein Jahr verlängern, eine Rückkehr in die Nationalmannschaft ist jedoch vom Tisch.
Im „Doppelpass“ bei Sport1 ließ der „Tiger“ keine Zweifel daran, wie er die Situation beim deutschen Rekordmeister einschätzt. „In dem Alter tut dir eine Sommerpause sehr wohl sehr gut, um noch einmal um ein Jahr beim FC Bayern zu verlängern“, analysierte Effenberg die Lage. Seine Vision für die kommende Spielzeit ist präzise: Neuer hängt noch eine Saison dran, während Top-Talent Jonas Urbig sukzessive mehr Spielzeit erhält.
Einem möglichen Comeback im DFB-Trikot für die Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika erteilte der 56-Jährige hingegen eine klare Absage. Es sei für den Weltmeister von 2014 „völlig richtig, sich diesen Belastungen nicht mehr auszusetzen“. Effenberg betonte: „Er hat das alles schon gespielt, nicht nur einmal, zigmal.“ Eine WM-Teilnahme werde daher „nicht passieren“.
Die Personalie Jonas Urbig spielt in diesem Szenario eine Schlüsselrolle. Der 22-Jährige, den die Münchner im Januar 2025 für sieben Millionen Euro vom 1. FC Köln verpflichteten, gilt als designierter Nachfolger. Auch Europameister Markus Babbel sieht in der Kombination aus Routine und Talent einen Gewinn für beide Seiten.
„Manuel Neuer tut Jonas Urbig total gut“, erklärte Babbel. Der junge Keeper könne sich vom Altmeister „etwas abschauen“. Babbel beobachtet, dass Neuer seinen jungen Kollegen nicht als Konkurrenz sieht, sondern ihn aktiv „protegiert“. Ein weiteres Lehrjahr an der Seite der Torwart-Ikone würde Urbig guttun, um danach endgültig als Nummer eins das Erbe anzutreten.
Aktuell wird der Generationenwechsel im Tor der Münchner bereits unfreiwillig geprobt. Manuel Neuer fällt aufgrund eines Faserrisses in der linken Wade aus, den er sich beim 3:0-Sieg gegen Werder Bremen zugezogen hat. Für Jonas Urbig bedeutet dies wertvolle Spielpraxis in den kommenden Wochen.
Besonders bitter für den Routinier: Medienberichten zufolge wird Neuer auch das prestigeträchtige Duell gegen Borussia Dortmund am 28. Februar verpassen. Während der Kapitän an seinem Comeback arbeitet, erhält sein „Kronprinz“ nun früher als erwartet die Chance, sich auf der ganz großen Bühne zu beweisen.
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