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Der FC Bayern München hat einem möglichen Wechsel von Michael Olise zu Real Madrid einen deutlichen Riegel vorgeschoben. Vereinspräsident Herbert Hainer erklärte den 24-jährigen Flügelstürmer am Sonntag für unverkäuflich, selbst bei einem kolportierten Angebot von 150 Millionen Euro. Der deutsche Rekordmeister plant langfristig mit dem Franzosen.

Real Madrid bereitet angeblich Mega-Angebot vor

Zuvor hatten englische und spanische Medienberichte für großes Aufsehen gesorgt. Demnach plane Real-Präsident Florentino Pérez im Falle seiner Wiederwahl am Dienstag ein astronomisches Angebot für einen ungenannten Stammspieler eines Champions-League-Teilnehmers. Renommierte Quellen wie der Telegraph, die AS sowie Transfer-Experte Fabrizio Romano brachten daraufhin den pfeilschnellen Angreifer der Münchner ins Spiel. Mit einer Ablöse von 150 Millionen Euro würde er zum teuersten Transfer in der Vereinsgeschichte der Königlichen aufsteigen.

Bayern-Bosse zeigen klare Kante gegen José Mourinho

An der Säbener Straße lässt man sich von diesen Summen jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung stellte Hainer klar, dass der Offensivstar unter keinen Umständen abgegeben wird. Auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte bereits im Mai unmissverständlich betont, dass ein Verkauf nicht zur Debatte stehe. Seine damaligen Worte in Richtung des designierten Real-Trainers José Mourinho unterstreichen die kompromisslose Haltung der Münchner: Der Portugiese könne noch so viele Augen auf den Spieler werfen, einen Transfer werde es nicht geben.

Überragende Bilanz ohne Ausstiegsklausel

Die strikte Weigerung der Bayern-Führungsebene ist sportlich leicht zu begründen. Seit seinem 50-Millionen-Euro-Wechsel von Crystal Palace im Sommer 2024 hat sich der französische WM-Fahrer zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. Seine atemberaubende Ausbeute von 42 Toren und 54 Vorlagen in 107 Pflichtspielen spricht Bände über seinen Wert für das Team. Da sein noch bis 2029 laufender Vertrag zudem keine Ausstiegsklausel enthält, sitzen die Bayern am deutlich längeren Hebel und können etwaigen Millionen-Offerten aus der spanischen Hauptstadt tiefenentspannt entgegensehen.

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