Chaos in Frankreich: Ex-Bayern-Star zieht beim Traditionsklub die Reißleine
Nach dem Trainer-Beben folgt der nächste Hammer in der Ligue 1: Ein Ex-Münchner verlässt fluchtartig seinen Posten als Sportdirektor. Die...
Während Leon Goretzka pfeifend und in Adiletten durch die Katakomben schlurfte, hatte Harry Kane allen Grund zu seinem breiten Grinsen. Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft erzielte seine Saisontore 25 und 26 und erreichte damit einen persönlichen Meilenstein von 500 Treffern in seiner Profilaufbahn. Statistiker horchen auf: Nach 22 Spieltagen liegt der Torjäger exakt gleichauf mit der Bestmarke von Robert Lewandowski, der seine historische 41-Tore-Saison einst im gleichen Tempo begann.
Doch persönliche Ruhmesblätter spielen an der Säbener Straße derzeit nur eine Nebenrolle. Trainer Vincent Kompany stellte unmissverständlich klar: „Es ist mir wurscht, ob er einen Rekord holt. Ich will einfach Meister werden.“ Der belgische Übungsleiter betonte zudem, dass auch für seinen Stürmerstar der Mannschaftserfolg absolute Priorität genieße.
Der Kontext dieses Sieges war brisant: Borussia Dortmund hatte kurz zuvor Mainz 05 mit 4:0 abgefertigt und Druck auf den Tabellenführer ausgeübt. Doch die Münchner zeigten sich mental unerschütterlich. Sportvorstand Max Eberl formulierte die psychologische Kriegsführung der Bayern mit süffisantem Unterton: „Ich glaube, wenn Dortmund die Spiele vor uns gewinnt, dann ist dort Hoffnung da – und die crashen wir immer wieder am nächsten Tag. Das wollen wir auch weiter beibehalten.“
Zwölf Spieltage vor Schluss scheinen die Bayern fest entschlossen, diesen Rhythmus beizubehalten und den Rivalen aus dem Ruhrgebiet auf Distanz zu halten. Die Stimmung im Team beschrieb Goretzka als erfolgshungrig: „Wir haben diese Saison das Gefühl, dass ganz viel möglich ist.“
Ein kurzer Schreckmoment durchzuckte die Bayern-Fans nach der Halbzeitpause: Manuel Neuer kehrte aufgrund von Wadenproblemen nicht auf den Rasen zurück und wurde durch Jonas Urbig ersetzt. Doch die Verantwortlichen gaben schnell Entwarnung. Eberl bezeichnete den Wechsel als Vorsichtsmaßnahme und „nichts Dramatisches“. Auch Kompany zeigte sich beruhigt über den entspannten Zustand seiner Nummer eins nach Abpfiff.
Für die emotionale Note sorgte Leon Goretzka. Der im Sommer scheidende Mittelfeldmotor krönte seine starke Leistung mit dem Treffer zum 3:0-Endstand. Mit Blick auf das Saisonfinale beschwor er den Geist vergangener Triumphe: „Ich habe das Glück, schon einmal dabei gewesen zu sein, als wir sechs Titel in einem Jahr gewonnen haben. Ich weiß, was das für eine geile Zeit war.“
Während die Münchner effizient Richtung Titel marschieren, wird die Luft für Werder Bremen immer dünner. Trotz eines kämpferischen Heimdebüts von Trainer Daniel Thioune vor 41.800 Zuschauern warten die Grün-Weißen nun seit zwölf Spielen auf einen Dreier. Die Hanseaten zeigten zwar Herz, ließen aber die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen und schweben auf dem Relegationsplatz in akuter Abstiegsgefahr.
Nach dem Trainer-Beben folgt der nächste Hammer in der Ligue 1: Ein Ex-Münchner verlässt fluchtartig seinen Posten als Sportdirektor. Die...
Hiobsbotschaft für den Rekordmeister: Kurz vor dem entscheidenden Saison-Phase gibt es eine bittere Diagnose aus der medizinischen Abteilung. Ein Schlüsselspieler...
Endlich wieder ein Dreier: Eintracht Frankfurt beendet gegen Mönchengladbach die lange Durststrecke. Doch der Trainer tritt dabei aus einem kuriosen...