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Der FC Bayern München hat eine endgültige Entscheidung über die sportliche Zukunft von Alphonso Davies getroffen. Entgegen jüngster Spekulationen wird der kanadische Nationalspieler den deutschen Rekordmeister in diesem Sommer nicht verlassen und sich stattdessen dem Kampf um einen Stammplatz stellen.

Offener Konkurrenzkampf auf der linken Abwehrseite

Mit der Verpflichtung von Nathaniel Brown hat sich der FC Bayern defensiv auf dem Flügel neu aufgestellt. Dieser Transfer sorgte zuletzt für berechtigte Fragezeichen hinter der sportlichen Perspektive von Davies. Wie der Bild-Podcast Bayern Insider nun berichtet, ist ein Abgang des Linksverteidigers aus München jedoch komplett vom Tisch. Der Plan an der Säbener Straße sieht vor, dass sich der etablierte Profi einem offenen Duell um die Einsatzminuten mit Neuzugang Brown stellt.

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Verletzungssorgen und eine harte Leidenszeit

Die Verantwortlichen hoffen inständig, dass Davies nach einer schwierigen Phase nun endlich über einen längeren Zeitraum fit bleibt und seine angedachte Rolle voll ausfüllen kann. Der 25-Jährige hat kräftezehrende Monate hinter sich: Seit einem schweren Kreuzbandriss kämpft der pfeilschnelle Außenverteidiger fast durchgängig mit seinem Körper. Auf ein erstes Comeback im vergangenen Dezember folgten wiederholt muskuläre Blessuren. Auch bei der jüngsten WM-Endrunde im eigenen Land reichte es für ihn körperlich bedingt nur für die Rolle des Nebendarstellers.

Eberl schafft Klarheit über Streichkandidaten

Zwischenzeitlich galt ein Verkauf des Kanadiers laut Medienberichten intern nicht mehr als absolutes Tabu. Wäre ein passendes Angebot eingegangen, hätte man sich demnach gesprächsbereit gezeigt. Sportvorstand Max Eberl wischte diese Gedankenspiele nun jedoch öffentlich beiseite. Die linke Seite sei mit Spielern wie Luis Díaz, Arijon Ibrahimovic, Nathaniel Brown und eben Davies hervorragend besetzt.

Stattdessen stehen andere prominente Namen auf der Verkaufsliste. Wie Eberl bestätigte, gelten Sacha Boey, Joao Palhinha und Bryan Zaragoza als offizielle Streichkandidaten. Cheftrainer Vincent Kompany lobte die klare Kante seines Vorgesetzten ausdrücklich. Eine derart offene und ehrliche Kommunikation mit den Spielern sei extrem positiv und genau das, was er sich in seiner eigenen aktiven Zeit als Profi stets gewünscht hätte.

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