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Der FC Bayern München hat den aufkommenden Transfergerüchten um Michael Olise eine unmissverständliche Absage erteilt. Sportvorstand Max Eberl bestätigte am Samstagabend im ZDF-Sportstudio, dass ein vorzeitiger Verkauf des formstarken Franzosen für den deutschen Rekordmeister absolut kein Thema sei.

Keine Gedanken an einen Wechsel: Eberl lobt Entwicklung

Trotz des kolportierten Interesses internationaler Schwergewichte wie Real Madrid und dem FC Liverpool planen die Münchner langfristig mit ihrem offensiven Leistungsträger. „Für uns gibt es nicht eine Sekunde des Nachdenkens“, stellte Eberl im Hinblick auf einen möglichen Abgang klar. Der Kaderplaner betonte vielmehr, wie herausragend sich der pfeilschnelle Flügelflitzer gemeinsam mit dem Trainerteam und der Mannschaft entwickelt habe. Auf dem Rasen lasse Olise alles so einfach aussehen, schwärmte der 51-Jährige von seinem Schützling.

Transfer-Volltreffer ohne Ausstiegsklausel

Im Sommer 2024 für rund 53 Millionen Euro von Crystal Palace an die Isar gewechselt, erwies sich der Neuzugang schnell als absoluter Glücksgriff. Mit beeindruckenden Zahlen von 48 Torbeteiligungen in 46 Pflichtspielen hat sich der Linksfuß im Spielsystem der Bayern nahezu unverzichtbar gemacht. Die wohl wichtigste Nachricht für alle Anhänger: Das Arbeitspapier des 24-jährigen Offensivkünstlers läuft noch bis 2029 und beinhaltet keinerlei Ausstiegsklausel.

Dass die finanzkräftige Konkurrenz aus dem Ausland hofft, im kommenden Sommer die eigenen Kaderprobleme mit einem Mega-Angebot lösen zu können, lässt die Münchner Führungsetage völlig kalt. Ehrenpräsident Uli Hoeneß untermauerte die Vereinsphilosophie diesbezüglich zuletzt gewohnt prägnant: Man spiele für die unzähligen Fans weltweit, denen ein pralles Festgeldkonto wenig nütze, wenn dafür am Wochenende ein schlechterer Fußball geboten werde. Auch wenn international kriselnde Top-Klubs bald tief in die Tasche greifen dürften, bleibt die Tür beim Rekordmeister fest verschlossen.

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