FC Bayern München hakt Bradley Barcola ab: PSG-Transfer zu teuer
Der FC Bayern hakt den Transfer von Bradley Barcola ab, da das finanzielle Paket für den PSG-Star zu teuer ist.
Der FC Bayern München kämpft in der heißen Saisonphase um das Triple, doch hinter den Kulissen läuft die Kaderplanung für die kommende Spielzeit bereits auf Hochtouren. Nach übereinstimmenden Medienberichten stehen dabei drei namhafte Defensivspieler unter besonderer Beobachtung der Vereinsführung: Konrad Laimer, Alphonso Davies und Josip Stanisic. Die Gründe für die Skepsis der Chefetage reichen von hohen Gehaltsforderungen bis hin zu schwankenden Leistungen auf Top-Niveau.
Obwohl Konrad Laimer sportlich durch seinen enormen Einsatz überzeugt, sorgen die aktuellen Gespräche über eine Verlängerung seines bis 2027 datierten Vertrags für Spannungen. Der Mittelfeldmotor soll derzeit rund acht Millionen Euro pro Jahr verdienen, für eine Unterschrift aber ein Salär von zwölf bis 15 Millionen Euro fordern. Diese Summen stoßen an der Säbener Straße auf Unverständnis.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß äußerte sich jüngst deutlich zu den Forderungen des Österreichers. Zwar schätze er Laimer für seine Arbeitseinstellung enorm, stellte jedoch klar, dass dieser nicht Maradona und auch kein Harry Kane sei. Die Chefetage ist sich demnach einig, dass die aufgerufenen Summen das Gehaltsgefüge sprengen würden.
Auch auf den defensiven Außenbahnen sieht der Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters Handlungsbedarf. Alphonso Davies wird intern wegen seiner hohen Verletzungsanfälligkeit zunehmend kritisch betrachtet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis des pfeilschnellen Kanadiers stimmt in den Augen vieler Entscheidungsträger nicht mehr, weshalb der Linksverteidiger mittlerweile sogar als konkreter Verkaufskandidat gehandelt wird.
Auf der rechten Seite wackelt der Status von Josip Stanisic. Der 26-jährige Kroate spielt zwar eine insgesamt solide Saison, offenbarte jedoch im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain ungewohnte Schwächen. Diese Wackler haben bei den Bossen Zweifel geweckt, ob das Eigengewächs den enormen Erwartungen auf dem allerhöchsten europäischen Niveau dauerhaft standhalten kann.
Die internen Diskussionen um das Trio könnten weitreichende Konsequenzen für die anstehende Transferperiode haben. Während Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund derzeit intensiv an einer Verpflichtung des englischen Flügelstürmers Anthony Gordon von Newcastle United arbeiten sollen, setzt der Aufsichtsrat offenbar andere Prioritäten.
Das mächtige Kontrollgremium präferiert dem Vernehmen nach Verstärkungen für die rechte und linke Abwehrseite. Sollte der Verein auf diesen Positionen nachrüsten, würde der Druck auf Laimer, Davies und Stanisic in der kommenden Spielzeit massiv steigen.
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