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Der südkoreanische Innenverteidiger Min-jae Kim steht beim FC Bayern München offenbar auf dem Prüfstand. Während der deutsche Rekordmeister einem Verkauf im Sommer nicht abgeneigt ist, zeigen mit Juventus Turin und Manchester United gleich zwei internationale Top-Klubs starkes Interesse an einer Verpflichtung. Die sportliche Zukunft des Abwehrspielers an der Säbener Straße ist damit völlig offen.

Juventus Turin im Transferpoker in der Pole Position

Obwohl der Abwehrhüne auch bei Manchester United weit oben auf der Liste steht, führt die heißeste Spur derzeit in die italienische Serie A. Nach aktuellen Einschätzungen hat Juventus Turin im Rennen um den Defensivspezialisten die Nase vorn. Erst wenn die Verhandlungen mit der Alten Dame scheitern sollten, könnten die Red Devils aus der englischen Premier League aktiv in das Geschehen eingreifen und offizielle Gespräche eröffnen.

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Klarer Standpunkt: Der Südkoreaner will in München bleiben

Trotz der prominenten Interessenten treibt der WM-Fahrer einen Wechsel derzeit nicht aktiv voran. Ganz im Gegenteil: Der Ex-Neapel-Star fühlt sich an der Isar überaus wohl und genießt seine Rolle innerhalb der Mannschaft. Er akzeptiert seinen aktuellen Status und hat kein Problem damit, sich als hochkarätiger Backup für die erste Elf bereitzuhalten. Ein Abschied aus München ist für den kompromisslosen Zweikämpfer daher aktuell kein zwingendes Szenario.

Ablösesumme und Gehalt als entscheidende Stolpersteine

Sollte es dennoch zu konkreten Verhandlungen kommen, müssen die interessierten Vereine tief in die Tasche greifen. Bei der geforderten Ablösesumme gehen die Berichte allerdings auseinander: Während einige Quellen ein Preisschild von 20 bis 25 Millionen Euro nennen, hoffen die Münchner Verantwortlichen intern eher auf Einnahmen im Bereich von 30 bis 40 Millionen Euro.

Der wahre Knackpunkt für einen Transfer dürfte jedoch das üppige Gehalt des Spielers sein. In München streicht Kim einen zweistelligen Millionenbetrag pro Saison ein. Finanzielle Abstriche möchte er bei einem potenziellen Wechsel verständlicherweise nicht machen, was die Verhandlungen für Juventus oder United deutlich erschweren dürfte.

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