7

Der FC Bayern München hat sich für die Saison 2026/27 im offensiven Mittelfeld mit Ismael Saibari verstärkt. Der marokkanische Nationalspieler wechselt für 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven an die Isar und heizt den Konkurrenzkampf in der ohnehin hochkarätigen Münchner Offensive weiter an. Besonders für Jamal Musiala bricht nach einer verletzungsgeprägten Spielzeit nun ein entscheidendes Jahr an.

122-Tore-Offensive des FC Bayern bekommt Zuwachs

Mit atemberaubenden 122 Toren in 36 Spielen stellte der deutsche Rekordmeister in der abgelaufenen Bundesliga-Saison einen historischen Fabelrekord auf. Unter Cheftrainer Vincent Kompany florierte das Angriffsspiel. Drei Akteure gehen als absolute Fixpunkte in die neue Spielzeit: Im Sturmzentrum thront Harry Kane, der als Top-Favorit auf den Titel des Weltfußballers gilt und demnächst sein Arbeitspapier verlängern soll. Auf dem linken Flügel ist der unermüdliche Luis Diaz unverzichtbar, während Michael Olise nach einer überragenden Weltmeisterschaft nominell für die rechte Seite eingeplant ist.

Passend zum Thema

Olise und Saibari erhöhen den Druck im Zentrum

Doch genau bei Olise beginnt das taktische Stühlerücken. Unter Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps glänzte der 24-Jährige bei der WM nicht auf der Außenbahn, sondern auf der zentralen Zehner-Position. Dem Vernehmen nach strebt der französische Spielmacher diese Rolle nun auch in München an. Zusätzlich drängt der frisch verpflichtete Ismael Saibari in die Startelf. Der Ex-Eindhovener bringt für seine hohe Ablösesumme enorme Qualität mit und beansprucht ebenfalls Einsatzzeiten im Zentrum. Zudem lauern der vielseitige Youngster Tom Bischof, der auf mehr Minuten pocht, sowie der verletzungsgeplagte Routinier Serge Gnabry auf ihre Chancen.

Wegweisendes Jahr: Jamal Musiala unter Zugzwang

Für Jamal Musiala bedeutet diese geballte Qualität im Kader Alarmstufe Rot. Der 23-jährige Ausnahme-Techniker hatte im vergangenen Sommer einen Wadenbeinbruch erlitten und suchte nach seinem Comeback im Januar lange nach seiner gewohnten Leichtigkeit. Oftmals wirkten seine Aktionen auf dem Platz fahriger und weniger genial als noch vor der schweren Verletzung.

Vincent Kompany stärkt seinem Schützling zwar öffentlich den Rücken und sieht in der gewachsenen Konkurrenzsituation eine enorme Motivation für Topspieler. Doch die sportliche Ausgangslage vor dem Saisonstart ist unmissverständlich: Der Edeltechniker muss schnell zu alter Stärke zurückfinden und auf dem Rasen liefern, andernfalls gerät sein einst unangefochtener Stammplatz beim FC Bayern ernsthaft in Gefahr.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?