Die anhaltenden Gerüchte aus England können offenbar zu den Akten gelegt werden: Der FC Bayern München strebt keine Verpflichtung von Phil Foden an. Obwohl der Offensivstar von Manchester City zuletzt intensiv mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht wurde, passt ein Transfer in dieser Größenordnung aktuell nicht in die Kaderplanung der Münchner.

Warum der deutsche Rekordmeister abwinkt

Ein Wechsel des englischen Nationalspielers an die Isar gilt als höchst unwahrscheinlich. Der bekannte Transfer-Experte Christian Falk ordnet die Situation unmissverständlich ein. Zwar sei der Offensivakteur ein „sehr interessanter Name“, doch die sportliche Führung der Bayern verfolge auf dem Transfermarkt andere Prioritäten. Die Münchner suchen demnach keinen teuren Starspieler mit unbedingtem Stammplatzanspruch, sondern fahnden vielmehr nach einer soliden Backup-Lösung für den linken Flügel hinter Luis Diaz.

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Zudem ist die Offensive des amtierenden Vizemeisters bereits überaus prominent und breit besetzt. Mit Akteuren wie Diaz, Michael Olise, Serge Gnabry, Jamal Musiala und dem aufstrebenden Shooting-Star Lennart Karl herrscht ein massiver Konkurrenzkampf im Kader. Ein teurer Neuzugang würde dieses Gefüge durcheinanderbringen, weshalb ein Deal für beide Seiten keinen idealen Schritt darstellen würde.

Vertragsverlängerung bei Manchester City winkt

Anstatt nach München zu wechseln, deutet vieles auf einen langfristigen Verbleib des Eigengewächses in seiner englischen Heimat hin. Das aktuelle Arbeitspapier des pfeilschnellen Stürmers läuft noch bis Sommer 2027. Der Premier-League-Gigant ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge stark daran interessiert, den Vertrag mit seinem Offensivjuwel vorzeitig auszuweiten.

Unter Teammanager Pep Guardiola gehört der Linksfuß ohnehin zum erweiterten Stammpersonal. In der laufenden Spielzeit 2025/2026 absolvierte er bereits 43 Pflichtspiele, in denen er starke zehn Treffer erzielte und fünf weitere vorbereitete. Insgesamt blickt er auf beeindruckende 362 Einsätze (110 Tore, 66 Vorlagen) für die Profis der Skyblues zurück.

Titelkampf in der Premier League spitzt sich zu

Während die Transfergerüchte abkühlen, rückt das sportliche Geschehen auf der Insel in den Fokus, denn Manchester City darf wieder ernsthaft auf die englische Meisterschaft hoffen. Am Sonntag feierte Guardiolas Auswahl einen souveränen 3:0-Auswärtssieg beim kriselnden FC Chelsea. Da Spitzenreiter FC Arsenal am Vortag überraschend mit 1:2 gegen den AFC Bournemouth patzte, ist der Rückstand der Citizens auf sechs Punkte geschmolzen – bei einem absolvierten Spiel weniger.

Die Londoner wirken im Liga-Endspurt zunehmend nervös. In der kommenden Woche kommt es nun zum ultimativen Showdown, wenn Manchester City im direkten Duell auf den FC Arsenal trifft.

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