FC Bayern verpflichtet Ismael Saibari – Konkurrenzkampf für Jamal Musiala
Der 50-Millionen-Transfer von Ismael Saibari heizt den Konkurrenzkampf in der hochkarätigen Bayern-Offensive massiv an.
Der FC Bayern München steht vor einem historischen Geldregen. Medienberichten zufolge verkauft der deutsche Rekordmeister fünf Prozent seiner Vereinsanteile an den langjährigen Partner Viessmann und sichert sich damit eine Summe von 250 Millionen Euro.
Nachdem die Münchner erst am Mittwoch eine lukrative Partnerschaft mit dem Tech-Giganten Google verkündet hatten, der jährlich über zehn Millionen Euro einbringen soll, folgt nun der nächste finanzielle Paukenschlag. Wie das Portal ‚Absolut Fußball‘ berichtet, hat sich das Präsidium um Herbert Hainer dazu entschlossen, weitere Anteile der FC Bayern München AG zu veräußern. Der Heiztechnik-Konzern Viessmann überweist für das Fünf-Prozent-Paket demnach eine Viertelmilliarde Euro auf das Festgeldkonto an der Säbener Straße.
Mit diesem Deal rückt das bayrische Unternehmen in einen exklusiven Kreis auf. Bisher befanden sich neben dem Hauptsponsor Telekom lediglich Adidas, Audi und die Allianz in der Riege der Hauptpartner. Diese vier Großkonzerne halten jeweils 8,33 Prozent an der Aktiengesellschaft des Klubs. Viessmann ist für den Branchenprimus dabei kein Unbekannter: Bereits seit 2018 arbeiten beide Seiten zusammen. Die Kooperation begann regional im asiatischen Raum, wuchs zu einer globalen Partnerschaft heran und wurde erst im vergangenen Februar vorzeitig bis mindestens 2029 verlängert.
Der Verkauf hat richtungsweisende strukturelle Auswirkungen auf den Verein. Bislang hielt der FC Bayern München e. V. als Mutterverein exakt 75 Prozent der Anteile an der ausgegliederten AG. Durch die Abtretung sinkt dieser Wert nun auf 70 Prozent. Genau hier liegt laut internen Abmachungen die absolute Grenze.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß stellte bereits unmissverständlich klar, dass der Mutterverein niemals weniger als diese 70 Prozent halten werde. Die nun veräußerten fünf Prozent durfte das Präsidium laut Satzung noch ohne die explizite Zustimmung der Mitgliederversammlung abtreten. Jeder weitere Prozentpunkt würde eine Zweidrittelmehrheit der Mitglieder erfordern – ein Szenario, das die Vereinsbosse selbst als faktisch ausgeschlossen betrachten. Mit dem Viessmann-Einstieg ist das Verkaufsfenster für den deutschen Rekordmeister somit vorerst geschlossen.
Der 50-Millionen-Transfer von Ismael Saibari heizt den Konkurrenzkampf in der hochkarätigen Bayern-Offensive massiv an.
Manchester City bindet seinen belgischen Flügelstürmer Jeremy Doku mit einem neuen Vertrag langfristig bis zum Jahr 2031.
Xavi ist neuer Bondscoach der Niederlande. Der Spanier unterschreibt bis 2030 und beerbt damit Ronald Koeman.