Milliarden-Rekord vermeldet: UEFA-Boss schießt gegen mächtigen Rivalen
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Das Missverständnis nähert sich offenbar seinem Ende: Nicolas Jackson wird den FC Bayern München aller Voraussicht nach im kommenden Sommer verlassen. Die Anzeichen verdichten sich, dass der deutsche Rekordmeister die Zusammenarbeit mit dem vom FC Chelsea ausgeliehenen Angreifer nicht fortsetzen wird. Laut aktuellen Medienberichten gilt eine feste Verpflichtung des Senegalesen als äußerst unwahrscheinlich.
Der Tiefpunkt der bisherigen Zusammenarbeit schien am vergangenen Mittwoch erreicht. Beim wichtigen 2:0-Erfolg im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig suchte man den Namen des 24-Jährigen vergebens auf dem Spielberichtsbogen. Trainer Vincent Kompany berief den Stürmer nicht einmal in den Kader – ein drastischer Schritt, der tief blicken lässt. Wie der kicker berichtet, ist eine feste Bindung des Spielers an die Münchner „wenig realistisch“.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sprechen eine deutliche Sprache gegen einen Verbleib. Zwar besitzen die Bayern eine Kaufoption, doch diese hat es in sich: Satte 65 Millionen Euro müssten die Bosse an die Stamford Bridge überweisen, um den Rechtsfuß fest zu binden. Eine ursprünglich im Leihvertrag verankerte Kaufpflicht, die bei einer bestimmten Anzahl von Einsätzen gegriffen hätte, ist aufgrund der geringen Spielzeit längst hinfällig geworden.
Bereits das Leihgeschäft war ein kostspieliges Unterfangen. Für die Dienste des Afrika-Cup-Siegers floss eine Gebühr von 16,5 Millionen Euro nach London, wobei die Spielerseite drei Millionen Euro selbst übernahm. Angesichts der gezeigten Leistungen scheint ein weiteres Investment in dieser Größenordnung ausgeschlossen.
Sportlich konnte der Ex-Spieler des FC Villarreal die hohen Erwartungen an der Isar nie konstant erfüllen. Unter Kompany kommt der pfeilschnelle Offensivmann über die Rolle des Ergänzungsspielers nicht hinaus. Die Bilanz liest sich ernüchternd:
Diese Quote reicht beim Anspruch des FC Bayern kaum aus, um einen Transfer in der Größenordnung von über 60 Millionen Euro zu rechtfertigen.
Trotz der klaren Tendenz versuchte Jacksons Umfeld zuletzt, die Wogen zu glätten. Bereits im Dezember, als erste Gerüchte über das vorzeitige Scheitern aufkamen, dementierte Berater Ali Barat vehement. Gegenüber dem Transfer-Experten Fabrizio Romano betonte er: „Die Saison ist noch jung. Nico hat den Afrika-Cup und eine lange Saison bei Bayern vor sich, auch die Champions League.“
Barat kündigte an, dass man sich erst nach Saisonende zusammensetzen werde, um „alle Optionen zu prüfen“. Doch nach der Nicht-Berücksichtigung im Pokal-Kracher gegen Leipzig dürften die Optionen für einen Verbleib in München drastisch geschwunden sein. Jackson, der 2023 für 37 Millionen Euro von Villarreal zu Chelsea gewechselt war, droht damit nach seiner Zeit in London nun auch in München der nachhaltige Durchbruch verwehrt zu bleiben.
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