FC Bayern: Kompany kritisiert Mourinho nach Rassismus-Eklat um Vinícius
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Nach der erfolgreichen Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano richten sich die Blicke beim FC Bayern München auf die nächste Saison. Sportvorstand Max Eberl kündigte vor dem Topspiel gegen Eintracht Frankfurt konkrete Entscheidungen im Personal-Poker an – im Fokus stehen dabei Schwergewichte wie Manuel Neuer und Harry Kane.
Die Planungen beim deutschen Rekordmeister laufen auf Hochtouren. Nachdem die Zukunft in der Abwehrzentrale durch den Deal mit Upamecano geklärt ist, drückt Max Eberl nun auch bei anderen Personalien aufs Tempo. "Es gibt keine große Hierarchie bei den Aufgaben, wir wollen und müssen Entscheidungen treffen", betonte der 51-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15:30 Uhr).
Dabei geht es um weit mehr als nur kosmetische Korrekturen am Kader. Eberl nannte explizit die auslaufenden Arbeitspapiere der Routiniers Manuel Neuer, Sven Ulreich und Raphael Guerreiro. Doch auch die mittelfristige Zukunft steht auf dem Prüfstand: Die Verträge von Leistungsträgern wie Konrad Laimer und Top-Torjäger Harry Kane laufen 2027 aus – ein Zeitpunkt, den die Münchner Strategen bereits jetzt im Blick haben. Zudem bestätigte Eberl, dass Leihspieler Nicolas Jackson nach aktuellem Stand im Sommer zum FC Chelsea zurückkehren wird. "Das sind genau die Themen, mit denen wir uns beschäftigen", so der Sportvorstand.
Während bei vielen Akteuren noch verhandelt wird, herrscht bei einer langjährigen Stütze des FC Bayern bereits Gewissheit. Der auslaufende Vertrag von Leon Goretzka wird nicht verlängert. Der 31-Jährige, der über Jahre das Mittelfeld der Münchner prägte, wird den Verein im Sommer verlassen. In der Gerüchteküche wird bereits heiß über einen Transfer innerhalb der Bundesliga spekuliert: Bayer 04 Leverkusen gilt als potenzieller Abnehmer für den erfahrenen Nationalspieler.
Die emotionalste Personalie bleibt jedoch Manuel Neuer. Der inzwischen 39-jährige Kapitän muss eine Grundsatzentscheidung über die Fortsetzung seiner Karriere treffen. Aktuell wird er jedoch von seinem Körper ausgebremst: Ein Muskelfaserriss verhindert seinen Einsatz gegen die Eintracht.
In die Bresche springt erneut Jonas Urbig. Der 22-Jährige gilt intern als potenzieller Thronfolger der Torwart-Ikone und genießt das volle Vertrauen von Cheftrainer Vincent Kompany. "Wir müssen das ausstrahlen, dass wir ihm 100-prozentig vertrauen. Jonas Urbig hat gezeigt, was er kann", lobte der Belgier seinen Schlussmann.
Kompany verwies dabei auf die Reife des jungen Keepers: "Auch letztes Jahr stand er im Champions League-Achtelfinale in Leverkusen im Tor, obwohl er vorher noch nicht viele Einsätze hatte. Wir hatten damals schon Vertrauen, haben es von Anfang an gezeigt." Für Urbig ist das Duell gegen Frankfurt die nächste Chance, sich als langfristige Nummer eins beim FC Bayern zu bewerben.
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