FC Bayern: Kompany kritisiert Mourinho nach Rassismus-Eklat um Vinícius
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Der FC Bayern München empfängt am Samstagnachmittag Eintracht Frankfurt zu einem Duell, das statistisch gesehen Tore garantiert. Wenn der Ball ab 15.30 Uhr in der Allianz-Arena rollt, treffen die beiden effizientesten Mannschaften aus Europas Top-5-Ligen aufeinander. Beide Teams zeichnen sich aktuell dadurch aus, dass sie ihre Torchancen so konsequent nutzen wie keine anderen Vereine auf dem Kontinent.
Langeweile ist bei Spielen des Tabellenführers in dieser Saison ein Fremdwort. In den bisherigen Bundesliga-Partien mit Beteiligung der Münchner fielen bereits 101 Treffer. Eine solch dreistellige Anzahl an Toren nach 22 Spieltagen ist ein historischer Wert, den zuletzt Hannover 96 in der Saison 1985/86 (damals 34:69 Tore) erreichte. Auch die Gäste aus Hessen stehen für Spektakel: Mit 44 Saisontreffern stellt die Eintracht die viertbeste Offensive der Liga, offenbart mit 46 Gegentoren jedoch gleichzeitig die zweitanfälligste Defensive nach Heidenheim.
Das Besondere an dieser Begegnung ist die außergewöhnliche Kaltschnäuzigkeit beider Kontrahenten. Sowohl der FC Bayern als auch die SGE übertreffen ihren sogenannten xGoals-Wert (Expected Goals) deutlicher als jeder andere Verein in den fünf großen europäischen Ligen. Diese Effizienz wurde am vergangenen Spieltag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Münchner führten gegen Werder Bremen zur Halbzeit mit 2:0, obwohl sie nur fünfmal zum Abschluss kamen. Ähnlich effektiv agierten die Adlerträger: Gegen Borussia Mönchengladbach reichten im Heimspiel sogar nur vier Torschüsse für zwei Treffer.
Während die Offensive glänzt, bereitet die Arbeit gegen den Ball den Verantwortlichen am Main Sorgen. Die Diskrepanz zwischen erwarteten und tatsächlichen Gegentoren ist bei keinem anderen Top-Team so groß. Dem „Expected-Goals-Conceded“-Modell zufolge hätte Frankfurt in der laufenden Spielzeit erst 31,71 Gegentreffer kassieren dürfen. Real stehen jedoch bereits 46 Gegentore zu Buche. Ein solcher Wert in der Defensive ist im internationalen Vergleich sonst nur bei Abstiegskandidaten zu finden: Auf den Plätzen hinter der Eintracht folgen Schlusslichter wie Hellas Verona (Serie A), Wolverhampton Wanderers (Premier League) und der FC Metz (Ligue 1).
Nun muss diese statistisch anfällige Defensive gegen den Spieler bestehen, der die bayerische Gnadenlosigkeit personifiziert: Harry Kane. Der englische Nationalstürmer weist einen xGoals-Wert von 20,27 auf, hat aber bereits 26 Mal ins Schwarze getroffen – fast sechs Tore mehr als erwartet. Damit stellt er selbst Weltstars wie Kylian Mbappé und Erling Haaland in den Schatten. Während der Franzose bei einem xG-Wert von 20,50 „nur“ 23 Mal traf und der Norweger aus 20,30 erwarteten Toren 22 Treffer erzielte, ist Kane das Maß aller Dinge. Mit fünf Toren aus den letzten drei Partien geht der Top-Torjäger in Hochform in das Spitzenspiel.
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