Dayot Upamecano hat die monatelangen Spekulationen um seine Zukunft beendet und bekennt sich langfristig zum FC Bayern München. Der Innenverteidiger erklärte nun seine Beweggründe für die Unterschrift bis 2030 und richtete den Blick direkt auf das richtungsweisende Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund.

Vertragsverlängerung bis 2030: Das Vertrauen zählt

Lange Zeit schien ein Abschied aus München durchaus im Bereich des Möglichen, doch nun herrscht Klarheit: Dayot Upamecano bleibt dem deutschen Rekordmeister erhalten. Der französische Nationalspieler hat seinen Kontrakt langfristig bis 2030 ausgedehnt. Trotz lukrativer Offerten anderer europäischer Top-Klubs entschied sich der 27-Jährige bewusst für einen Verbleib an der Säbener Straße.

Neben den finanziellen Rahmenbedingungen – Medienberichten zufolge winkt ein Jahresgehalt von rund 20 Millionen Euro sowie ein ebenso hoher Unterschriftsbonus – war vor allem die emotionale Komponente ausschlaggebend. „Ich habe das Vertrauen des Vereins gespürt“, begründete der Abwehrchef seine Entscheidung. „Wir haben einen super Trainer und eine super Mannschaft. Ich bin hier sehr zufrieden. Ich will einfach alles geben für den Verein und die Fans und das Vertrauen zurückzahlen.“

Faktor Kompany: Ein Trainer mit offener Tür

Ein wesentlicher Grund für die Unterschrift ist die Zusammenarbeit mit Vincent Kompany. Der belgische Coach hat es geschafft, die Defensive der Münchner zu stabilisieren und Upamecano zu neuer Stärke zu verhelfen. Das Verhältnis zwischen dem Übungsleiter und seinem Abwehrboss gilt als ausgezeichnet.

„Er ist ein sehr offener Trainer und ist immer bereit für Gespräche. Er macht das gut und ich bin sehr zufrieden mit ihm“, lobte der Vize-Weltmeister von 2022 seinen Vorgesetzten. Besonders die Kommunikationskultur schätzt Upamecano: „Ich kann immer zu ihm kommen, wenn ich finde, dass etwas im Training nicht gepasst hat. Ich mag, dass er so ein offener Trainer ist.“

Bundesliga-Kracher: Respekt vor Borussia Dortmund

Sportlich könnte die Saison für den FC Bayern kaum spannender verlaufen. Das Team hat die Chance auf das Triple, steht im DFB-Pokal kurz vor dem Finale in Berlin und qualifizierte sich souverän für das Achtelfinale der Champions League. In der heimischen Liga könnte nun eine Vorentscheidung fallen. Am 28. Februar (18:30 Uhr) empfangen die Münchner den direkten Verfolger Borussia Dortmund.

Upamecano warnte im Vorfeld ausdrücklich vor der Qualität der Schwarz-Gelben. „Dortmund hat immer eine super Mannschaft, sowohl vorne als auch hinten. Sie sind diese Saison sehr stabil“, analysierte der Verteidiger den kommenden Gegner. Für das prestigeträchtige Duell hat er einen klaren Plan: „Ich möchte immer zu Null spielen. Das Wichtigste sind für uns die drei Punkte. Wenn wir gewinnen und die Null halten, wäre das perfekt für mich. Das ist aber ein Bonus.“

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